Mann entdeckte 18 Schädel in einem Koffer

16. Januar 2013, 15:00 Uhr

Ein Zöllner am Flughafen von Chicago war entsetzt, als er ein herrenloses Gepäckstück öffnete: 18 menschliche Schädel befanden sich darin - sauber präpariert. Doch es hatte alles seine Richtigkeit.

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Manchmal sind schockierende Fundstücke in der Luftfracht.©

Präparierte Schädel in einem Gepäckstück sieht auch ein Zöllner nicht alle Tage. Nach dem Schock konnten die Kontrolleure schnell aufatmen. Sie waren nicht auf die Hinterlassenschaften eines irren Serienmörders oder von Okkultisten gestoßen, die Köpfe dienten wissenschaftlichen Zwecken. Und für die Wissenschaft sind sie offenbar auf eine große Reise gegangen. Die Kiste fiel bei der Einreise nur auf, weil die Frachtpapiere fehlten.

Die Köpfe stammen aus den Vereinigten Staaten und wurden für die medizinische Forschung zunächst nach Rom versandt, sagte Mary Paleologos, Sprecherin des medizinischen Dienstes von Cook County, dem die Verantwortung für die herrenlosen Schädel übertragen wurde. Bei der Kontrolle befanden sich die Köpfe bereits wieder auf der Heimreise.

Keine Einreise ohne Papiere

Brian Bell, Sprecher von Homeland Security, sagte gegenüber US-Medien, dass die Schädel legitime medizinische Proben seien. "Eigentlich ist der Transport von Körperteilen für medizinische Zwecke kein Problem", sagte Bell. "Es verstößt jedenfalls nicht gegen das Gesetz. Vorausgesetzt allerdings, dass sie die nötigen Dokumente haben."

Tony Brucci, Chefermittler des medizinischen Dienstes von Cook County, bestätigte: "Das ist nicht so seltsam, wie es sich zunächst anhört. Ständig werden Körperteile zu Universitäten und Kliniken geschickt. Man spricht nur nicht viel über diese Art von Fracht."

Das letzte Ziel der 18 Köpfe steht fest: Es ist ein Krematorium. Wenn alle Frachtpapiere beisammen sind, steht der Einäscherung und einer letzten Ruhe nichts mehr im Wege.

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