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26. Dezember 2007, 17:02 Uhr
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Sexbilder auf Schülerportal

Pornobilder, Drogenanleitungen und rechtes Gedankengut: Im Online-Netzwerk "SchülerVZ" sind jugendgefährdende Inhalte aufgetaucht. Durch die stern.de-Recherchen alarmiert, hat die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia SchülerVZ ermahnt. Die Betreiber haben daraufhin begonnen, Gruppen und Einträge zu löschen. Doch Experten und Eltern ist dies viel zu wenig. Von Malte Arnsperger

Diese Gruppe auf der Seite "SchülerVZ" ist nur eine von vielen mit fragwürdigem Namen© Screenshot

Anal, aber egal", "SmPuffHuren", "Beim Sex muss es richtig klatschen" oder "Hitler ist schon ok, nur das mit den Autobahnen war echt daneben": Das sind nicht etwa Titel von schlechten Pornofilmen oder die Songs von rechten Hinterhofbands. Nein, das sind vier von vielen Hunderten Gruppennamen auf der Seite SchuelerVZ.net, die einen eindeutig pornografischen oder rechtsradikalen Anstrich haben.

SchülerVZ ist ein Online-Netzwerk, das sich explizit an Schüler ab zwölf Jahren richtet. Es soll Kindern und Jugendlichen dazu dienen, sich im Internet zu treffen und auszutauschen. Dazu können sie eigene Profile mit Namen, Alter und Schule erstellen und Diskussionsgruppen gründen. Der Betreiber wirbt mit harmlosen Worten für die Seite: "Mit dem Schülerverzeichnis bleibst Du auf dem Laufenden, was an Deiner Schule abgeht. Wer ist in meiner HipHop-AG? Wer interessiert sich noch für Raketentechnologie?"

So weit die Theorie. Doch die dunkle Praxis sieht oft anders aus. Innerhalb vieler Gruppen geht es überhaupt nicht jugendfrei zu. Im Gegenteil: Die jungen User nutzen die grenzenlose Freiheit des Internets dazu aus, ihren (vor)pubertären Gedanken freien Lauf zu lassen. Da schreibt ein junger User, Frauen müssten "auf jeden Fall jeden Tag bei dir den Schwanz lecken". Ein anderer breitet seine Erfahrungen mit den Pornos von Gina Wild aus - inklusive Tipps, wie man sie bekommen kann. Der nächste erzählt von seinem letzten Drogentrip und gibt Ratschläge, welche Schlafmittel mit welchen Hustenpastillen für einen guten Rausch zu mischen seien. Doch damit nicht genug. Es werden pornografische Bilder veröffentlicht, die jungen Besucher verweisen auf Hardcore-Porno-Seiten oder auf die Internetauftritte von Punkbands mit explizit pornografischen Texten.

Sorgen eines Vaters

Ralf Singer ist Vater. Eigentlich ist der 40-Jährige kein prüder Mensch. Er weiß, dass die Teenie-Bibel "Bravo" mit Fotos von Halbnackten oder Erfahrungsberichten über den ersten Zungenkuss bei der Jugend von heute größtenteils Gähnen erntet. Doch seitdem er durch Zufall erfahren hat, dass seine 13-jährige Tochter Bikini-Fotos von sich auf SchülerVZ veröffentlicht hat, ist sein väterlicher Schutzinstinkt in Dauer-Alarmzustand. Denn nach nur wenigen Stunden Recherche auf der Seite ist für Singer klar: Wenn das so bleibt, hat seine Tochter hier nichts verloren. "Ich bin entsetzt und schockiert", sagt der Ingenieur stern.de. "Es soll doch eine Seite für Minderjährige sein. Aber was man da zu sehen bekommt, schreit zum Himmel. Zudem ist dieses Portal der ideale Frischfleischmarkt für Pädophile."

Jugendschützer teilen seine Sorgen. "Für Pädophile ist eine solche Seite super. Sie bekommen Informationen über das Alter, die Schule und meistens auch noch ein Foto der Kinder. Sie müssen sich nur die Opfer aussuchen und vor der Schule warten. Es ist ein Paradies für die Pädophilen-Szene." Das sagt Beate Krafft-Schöning, Expertin für Jugendschutz im Internet und Autorin des Buches "Nur ein Mausklick zum Grauen - Jugend und Medien". Seit Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit den dunklen Seiten des Internets, kennt die einschlägigen Kinder-Chats. Auch sie ist entsetzt und kritisiert die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen bei SchülerVZ. "Das ist mangelnder Jugendschutz."

Überrascht und verwundert reagiert auch der Kinderschutzverein "carechild". "Bei dem Besuch von SchülerVZ schlackert man schon mit den Ohren. Es ist eine sehr sexualisierte Seite", sagt Sprecher Michael Kappe. "Da müssen Eltern aufpassen, die Hälfte der Gruppen müsste sofort rausfliegen."

Gruppen werden gelöscht

Genau dies will der besorgte und wütende Vater Ralf Singer erreichen. Er wendet sich mit Brandbriefen an Polizei, Politiker und Jugendschützer. Auch an den Betreiber der Seite. Die Antwort ist äußerst dürftig. Singer bekommt eine Standard-E-Mail - mit falscher Anrede - des Sozialpädagogen von SchülerVZ, der auf den "intensiven Jugendschutz" der Seite verweist.

Doch nur wenige Tage später der erzwungene Sinneswandel: Von stern.de auf die fragwürdigen Inhalte bei SchülerVZ angesprochen, verwarnt die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter (FSM) den Betreiber. "Nachdem wir die Information erhalten haben, haben wir umgehend die beanstandeten Inhalte gesichtet und sehen einen Verstoß gegen die geltenden Jugendmedienschutzgesetze als gegeben an", sagte FSM-Geschäftsführerin Sabine Frank zu stern.de. "Wir haben unser Mitglied hierüber in Kenntnis gesetzt und seitens SchülerVZ die Zusicherung erhalten, die vorliegenden Verstöße umgehend zu beheben und für die Zukunft Maßnahmen einzuleiten, die derartigen Verstößen entgegenwirken."

Nun reagieren die Betreiber. Fünf Mitarbeiter seien als Adhoc-Maßnahme eingestellt worden, um Gruppen zu löschen, sagt Phillippe Gröschel von SchülerVZ zu stern.de. Rund 100 Gruppen - von insgesamt 450.000 - seien inzwischen schon von der Seite verbannt worden. Zudem sei ein Filter installiert worden, damit nicht mehr nach Ausdrücken wie "Ficken" oder "Hure" gesucht werden kann. "Wir selbst sehen großen Handlungsbedarf", gibt Gröschel zu.

890.000 Nutzer auf SchülerVZ

Doch scheinbar wurde das Ausmaß der Jugendschutzverstöße auf SchülerVZ auch von offiziellen Stellen unterschätzt und die Betreiber an der zu langen Leine gelassen. So etwa von Jugendschutz.net, der verantwortlichen Internet-Kinderschutzinstitution der Bundesländer. Zwar habe man schon im Mai mit SchülerVZ über unzulässige Inhalte gesprochen, die dann auch sofort gelöscht worden seien, versichert Thomas Günther von Jugendschutz.net im Gespräch mit stern.de. Trotzdem gebe es auf der Seite immer noch Verstöße gegen den Jugendschutz. Es sei "ein großes Problem", gibt Günther zu.

SchülerVZ ist ein Ableger von StudiVZ, einem Portal, das sich an Studierende richtet. Erst im Februar gestartet, hat SchülerVZ mittlerweile schon 890.000 Nutzer und ist mit 30 Millionen sogenannter Page-Impressions nach Betreiberangaben die beliebteste Schüler-Seite in Deutschland. Und diesen Erfolg will man bei SchülerVZ nicht gefährden. So bleibt auch das größte Problem der Seite weiterhin bestehen: Das Alter wird bei der Anmeldung zwar abgefragt, ein Beweis dafür ist jedoch nicht nötig. So können sich auch Neunjährige ganz einfach ein paar Jahre älter machen. Von neuen Mitgliedern etwa die Einwilligung der Eltern zu verlangen, "sei umständlich und würde unser Wachstum bremsen", sagt Phillippe Gröschel von SchülerVZ. Für Vater Ralf Singer wäre das aber ein unbedingt notwendiger Schritt.

Bei SchülerVZ sieht man das anders. Man wolle den Jugendlichen in der sexuellen Selbstfindungsphase weiterhin einen abgeschlossenen Raum anbieten. Der Erfolg der Seite sei auch darauf begründet, dass sie "sehr nahe am realen Leben ist", meint Gröschel.

"SchülerVZ ist nur die Spitze des Eisbergs"

Ähnlich hört sich die Argumentation des Besitzers von SchülerVZ an, dem Medienunternehmen Holtzbrinck. Der Erfolg sei "phänomenal", sagt Konstantin Urban, Geschäftsführer von Holtzbrinck-Networks. Sein Unternehmen hat StudiVZ Ende 2006 für angeblich rund 85 Millionen Euro gekauft. Finanziert wird diese Seite über Werbung, dies soll es bald auch bei der kleinen Schwester SchülerVZ geben. Aber, sagt Urban, bei so vielen Nutzern könne man nicht alles verhindern, ansonsten könne man nie in ein solches Unternehmen investieren. Und er versichert: "Wenn es den Rahmen verlässt, muss man sicherstellen, dass darauf reagiert wird."

Solche Bekenntnisse sind der Expertin Krafft-Schöning zu dünn. Sie fordert verbindliche Standards für Seiten, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Aber sie weiß auch: "SchülerVZ ist lediglich die Spitze des Eisbergs. Und eigentlich sind solche Internet-Chats grundsätzlich nichts für Kinder unter 16 Jahren."

Von Malte Arnsperger
KOMMENTARE (10 von 25)
 
Kirschlolly_99 (26.12.2007, 18:33 Uhr)
ALso mal im Ernst
Stern regt sich darüber auf das man die 13jährige im Tochter im Bikini sieht, im Schwimmbad sieht man sie so natürlich nicht, auch hat diese Bilder bestimmt nicht seine Tochter reingestellt oder was?
Es gibt dort Gruppen wie "Ich rauche nicht es gibt cooler wege zu sterben" diese gruppe wurde gesperrt, warum? Na weil man hier angeblich den Tot verschönen würde, eigentlich geht es in der Gruppe darum das Rauchen scheiße ist aber das ist ja egal. Auch die anderen gruppen die dort Beispielhaft genannt wurden. Es ist SPAß Leute. Dort wird nicht Hitler gelobt sonder es ist eine Verarschung. Außerdem wenn die "Kinder" sich dann treffen und sich über sowas austauschen ist das dann nciht mehr schlimm. Man kann sowas nicht verhindern! Wer hat nciht shconmal das Wort Bitch, ficken oder motherfucker gehört? Außerdem um nen Prono zu gucken können sie auch auf youtube gehen oder sich dort Lieder mit dem wort bitch oder ähnlichem anhören. Wenn die Eltern kontollieren sollten was ihre Kinder da machen darauf hört man vielleicht noch wenn man 8 ist aber bestimmt nicht mehr als Teenager. Auch kann sich jedes Kind kinderleicht einen neuen E-mail account erstellen und sich als elterteil ausgeben oder ein kästchen drücken mit "ja meine mama und mein papa mögen diese seite auch" drücken ode nicht? Außerdem sollte man in diesem Alter wohl shcon selbst unterscheiden können was richtig und was falsch ist. "Fenster auf, Heizung an! Weltuntergang 2010, wir sind dabei!" solche gruppen gibt es auch, glaubt Stern wirklich das diese gruppe für den klimawandel ist? Stern hat nur noch nie was von Ironie gehört! Und wenn es dort rechtsradikalegruppen oder ähnliches gibt, auf anderen Seiten finde ich soetwas narülich nicht.
Zu dem Foto über dem Artikel, oh sie aht einen tiefen Ausschnitt wie schlimm, es ist doch die eigene entscheidung was man hochlädt von sich tzeit oder sonst etwas. Und bis man zu den Pädophilen das was Stern dort schreibt sit völliger Unsinn den man kommt natürlich ganz allein aus der Schule und es ist natürlcih der genau nach Hause Weg beschrieben die genaue adresse wo man wohnt und wie man am liebsten entführt würde.
Zu diesem artikel kann ich nur sagen das es auf dem gelcihen nievou geschroeben ist wie bei der Bild.
MFG Vivien
vater101 (30.07.2007, 10:52 Uhr)
Jugendschutz?
der ist in deutschland wohl kaum vorhanden.... jeder tierschutzverein ist besser organisiert! Ich finde es einfach nur schade, dass sich hier keiner mehr um die jugend kümmert...
bernie-abg (28.07.2007, 11:56 Uhr)
Das was viele ...
...hier vorschlagen, gibt es doch bereits an anderer Stelle. Es ist das begleitete Autofahren für 17 jährige, welches ein großer Erfolg ist. Auf den Umgang mit dem Internet umgelegt bedeutet das, das sich Eltern erstmal selbst mit dem Internet vertraut machen müssen um dann ihre Kinder die erste Zeit auf dem "Weg ins Internet zu begleiten".
Nur dadurch lernen Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet. Verbote und Auflagen staatlicherseits sind meistens Unbrauchbar denn das Internet ist Unkontrollierbar.
Ice_Flame (28.07.2007, 11:00 Uhr)
@wonderwobble
sehr guter Beitrag!
wonderwobble (28.07.2007, 10:07 Uhr)
Stern = seriös?
Hallo zusammen!
Immer und immer wieder fällt mir auf, dass die Berichterstattung des Stern und die Art, wie der Stern sich präsentiert, zunehmend unseriöser wird.
Natürlich ist es schlimm, was im Internet abgeht und das eine so gute Idee wie das SchülerVZ von solchem Schmutz kaputt gemacht wird. Aber:
Was macht der Stern?
In den Fotoserien, die frei zugänglich sind, wird immer und immer wieder offensichtlich pornografisches Material veröffentlicht. Dazu dann auch gleich ein feiner Link auf die Seiten der Fotografen mit dem Hinweis, dass für die Inhalte die jeweiligen Fotografen selbst verantwortlich sind.
Immer wieder taucht ein Herr Durante auf. Man schaue sich mal die Websites von Luis Durante an und die dort veröffentlichten Bilder, auf die Kinder mit einem Mausklick und ohne Alterskontrolle kommen können. Aber die hier auf Stern.de veröffentlichten Fotos sind ja schon schlimm genug.
Muss man Bilder veröffentlichen darüber, dass bestimmte Clubs auf Mallorca und Ibiza eher Swinger-Clubs gleichen als einer Disco? Muss das dann noch in Nahaufnahme dokumentiert werden?
Natürlich: Journalismus ist frei und unabhängig.
Aber: Dann bitteschön nicht den Moralapostel spielen und an der einen Stelle das Internet verteufeln und selbst so einen Schmutz ohne Alterskontrolle verbreiten!
Denn was glauben die Redakteure, geht in den Köpfen der Kinder vor, wenn sie auf eine vermeintlich seriöse Seite gehen und das sehen und dann ins SchülerVZ und ähnliche Bilder zu sehen bekommen? Wie war das noch mit der Verknüpfung beim Lernen?
Aber Sex sells....wie wir wissen. Und die nervigen Autohersteller Werbe-Layer scheinen dem Stern wohl nicht mehr zu reichen.
Was die Problematik an sich angeht: Man kann Kinder nicht davor schützen, pornografische Inhalte im Internet zu sehen. Aber man kann Kinder aufklären und sie dazu bringen, diese Seiten mit anderen Augen zu betrachten. Es gibt keinen besseren Filter als der Filter im eigenen Kopf, dessen müssen wir uns bewusst sein. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass mit der Medienerziehung auch Sexualaufklärung verbunden sein muss. Und wenn Pornografie zum Alltag des Internets gehört, dann muss auch über Pornografie aufgeklärt werden, auch dann, wenn es den Eltern selbst peinlich ist. Wenn ein Kind selbstständig und bewusst auf den Schließen-Button einer Seite klickt, dann war Aufklärung erfolgreich und es wurde das beste Filter installiert, welches es gegen solchen Mist im Internet geben kann.
Lamda (28.07.2007, 04:10 Uhr)
@shine+ @ stern.de-Redaktion
OK...da mein Beitrag vorhin aus unerklärlichen Gründen gelöscht wurde, was sicherlich nur ein Versehen war, möchte ich meine Frage an "shine" nocheinmal wiederholen: Erklären sie mir bitte, wo bei ihnen die Grenze zwischen Kunst und Pornografie liegt.
p.s. bitte diesmal nicht löschen liebe Redaktion, auch nix unaständiges an meiner Frage. Versprochen! ;-)
Prometheus90 (27.07.2007, 20:07 Uhr)
@shine
Es geht nicht darum ob ich den Unterschied erkenne, sondern ob es Kinder können, darüber hinaus war das mit den Jugendschutz ein Scherz, es ging darum, dass der Stern hier die Moralapostel spielt, aber selber "Jugendgefährdende" Inhalte auf seiner Website hat.
cassius123 (27.07.2007, 17:27 Uhr)
Das ist aber nicht euer Ernst?
Tut mir leid, aber das kann ja nicht wirklich euer Ernst sein? von ca 900´000 (!!) usern meinen, (nehmen wir an) 100 das sie sich aus der Masse abheben müssen... Soll ich ihnen noch ausrechnen wie viel das in Prozent ist? Das sind 0,0001 Prozent, und sie schreiben darüber einen Artikel? Wieso schreiben sie keinen Artikel weil jemand schnell als 120 auf der Autobahn fährt?
Mal davon abgesehn:
Können alle zwischen 12 und 15 denn nicht unterscheiden was sie anklicken und was nicht? Es sollte verschärft werden wer rein darf und wer nicht? Sogar verboten gehört es? Joar dann bin ich ja froh das sie kein Englisch können, und noch nie die Wörter "Motherfucker", "biatch" oder "suck my dick" in irgenteinem Hip-Hop lied gehört haben. Wollen sie diese auch verbieten? Wundert mich dass dieser Artikel nich auf der Seite von der Bild-Zeitung steht, die schreibt auch nur so unfug...(www.bildblog.de) Aber was solls, der seriöse Stern (ich lese gerne ihre Arktikel) schreibt humbug. Soll es geben.
Sie reden gegen Rechtesgedankengut ok, kennen sie Mao? Ja richtig der, der unzählige Menschen auf dem Gewissen hat. Sie schreiben darüber gar nichts... (Wir sind Groupies von Mao. heißt zB eine Gruppe). Natürlich sind Neonazis dumm und intrigant, aber müssen sie ihnen eine Plattform bieten?
SchülerVZ ist eine Plattform für kommunikation, freuen sie sich doch darüber das soviel für "uns" gemacht wird! Es eröffnet sich soviele neue Wege im "SVZ", und wenn pedophile kleiner Kinder suchen dann gehn sie bestimmt nicht ins Schülerverzeichnis. Ausserdem kann jeder selbst bestimmen wieviel er wohin schreibt, und welche Daten er an wen weiter gibt. Pedophile können überall sein, und gegen diese Lobby kann man garantiert nicht mit verboten dagegenhalten, wenn dann wohl eher durch Aufklärung. Ein Vater regt sich auf weil dort Bilder seiner Tochter veröffentlicht wurden? (gut im Bikini...) Aber hat sie das aus Zwang getan? Musste sie es tun? Nein lautet die Antwort. Die sogenannten "Experten" meinen man müsse Chats ab 16 zulassen. Ach diese "Experten" wissen GARANTIERT das man auch soetwas umgehen kann. Das ist eine Leichtigkeit. Überhaupt kein problem: Ne falsche E-mail add., einen falschen Namen oder vielleicht den Namen der Schwester/Freundinn und los gehts. Verbote sind lediglich ein Umweg aber noch lange kein Hindernis.
Schreiben sie doch mal bitte über die vorzüge von SchülerVZ, darüber was man auch durch "SVZ" erreichen kann. Es gibt unzählige Themen die daran interessiert sind sich intelligent auf einem anderen Niveau zu unterhalten. Das es ein paar Leute gibt die Auffälig werden ist normal, deshalb leben wir ja auch nicht im Kommunismus, bzw sind wir nichtmehr in der Steinzeit. Aber soviel von mir,...
Fabian
chriswoj (27.07.2007, 17:01 Uhr)
na klingelts?
Auch typisch deutsch: "Meine 13-Jährige Tochter stellt ein Bikini Foto ins Internet. VERBIETET DIESE HOMEPAGE". Ich würde mal wo anders anfangen zu suchen. Die webseite macht nicht den Inhalt, die kinder machen den inhalt selbst. Im studivz gibts das glaub ich nicht, weil die "Kinder" schon alle etwas älter und gebildeter sind. Also woran liegts?
Lamda (27.07.2007, 16:57 Uhr)
@ shine
Dann erklären sie uns Laien doch bitte, wo bei ihnen die Grenze zwischen Kunst und Pornografie liegt!
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