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11. Mai 2009, 12:56 Uhr

Virus breitet sich in USA rasant aus

Fast 300 neue Fälle an nur einem Tag: In den Vereinigten Staaten breitet sich die Schweinegrippe in rasantem Tempo aus. Nach Angaben des Seuchenkontrollzentrums in Washington haben sich in den USA bislang mehr als 2500 Menschen mit dem Virus infiziert. In Deutschland scheint sich die Lage zu stabilisieren, Entwarnung gibt das Robert-Koch-Institut jedoch nicht.

Schweinegrippe, Pandemie, Grippe, Epedemie, Ansteckung

Nach Hong Kong meldet nun auch das chinesische Festland den ersten Schweinegrippe-Fall© Alex Hofford/DPA

Die Schweinegrippe breitet sich in den USA rasant aus: Allein am Sonntag seien knapp 300 neue Fälle bestätigt worden, teilte das US-Seuchenkontrollzentrum CDC in Washington mit. Die Zahl der infizierten Menschen liege mittlerweile bei 2532, in 44 von 50 Bundesstaaten sei das Virus bei Menschen nachgewiesen.

Die USA sind nach dem Ursprungsland Mexiko auch das Land mit den meisten Todesfällen. Drei Menschen erlagen dort bisher dem neuen Influenza-Virus A/H1N1. Die meisten Toten stammen mit 48 bestätigten Opfern aus Mexiko. Insgesamt hat die Schweinegrippe nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation mehr als 4300 Menschen in 29 Ländern infiziert.

RKI sieht Stabilisierung in Deutschland

In Deutschland hat sich die Zahl der Infizierten inzwischen auf zwölf erhöht. Das Virus sei bei einer 27-jährigen Frau aus dem Landkreis Main-Spessart in Unterfranken nachgewiesen worden, teilten das Berliner Robert-Koch-Institut und das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen am Montag mit. Die Frau habe während eines mehrwöchigen Aufenthaltes in Mexiko in einem Krankenhaus Patienten mit Atemwegssymptomen behandelt. Bei ihrer Rückkehr nach Deutschland sei sie fieberfrei und ohne größere Beschwerden gewesen, inzwischen sei sie wieder gesund. Als Vorsichtsmaßnahe sei die 27-Jährige aber zu Hause isoliert worden.

Wie das Robert-Koch-Institut weiter mitteilte, sehe man in Deutschland derzeit "eine gewisse Stabilisierung". Nach wie vor könne aber keine Entwarnung gegeben werden. Mit weiteren Erkrankungen müsse gerechnet werden.

Unterdessen hat nun auch China seinen ersten Schweinegrippe-Fall. Das Virus wurde bei einem 30-jährigen Studenten nachgewiesen, wie das Seuchenkontrollzentrum in Peking am Montag mitteilte. Der Student kehrte am Donnerstag von einer USA-Reise nach China zurück. Sein Zustand wurde als stabil beschrieben. Der Patient liege in einem Krankenhaus in der südwestchinesischen Stadt Chengdu. Personen, die engen Kontakt zu ihm gehabt hätten, seien unter medizinische Beobachtung genommen worden, hieß es. Zuvor war bereits ein erster Fall der Schweinegrippe in Hongkong gemeldet worden.

Das Virus wird sich nach Einschätzung von Experten nun vor allem auf der Südhalbkugel ausbreiten, wo mit dem Beginn der kälteren Jahreszeit ohnehin die Zahl der saisonalen Grippeinfektionen wächst. Experten befürchten, dass sich der Erreger H1N1 mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 vermischen und einen neuen Stamm bilden könnte.

Reuters/AP/DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 20)
 
gmathol (12.05.2009, 00:12 Uhr)
Fort Dix...
...die USA Bevoelkerung kann sich bei ihren Militaer-Labors bedanken die diese Viren in mehr als 250 Lokationen in den USA entwickeln.
USA die Kultur des Todes, des Mordes und anderer Abartigkeiten.
Gisella (11.05.2009, 21:05 Uhr)
0402020
here again????Love you-.
Blacky007 (11.05.2009, 20:57 Uhr)
Schweinvirus - noch harmlos
Habe vor ein paar Tagen einen BBC Bericht über Viren gesehen. Gegen das, was da so alles rumfleucht, ist der Schweinevirus noch richtig harmlos und so wie in diesem Beitrag berichtet wurde, wird sich die Menschheit noch auf ganze andere Virenattacken einstellen müssen. Je weiter der Mensch in den Regenwald vordringt, desto krassere Viren werden wir in der zivilisierten Welt zukünftig vorfinden und gegen viele gibt es nicht eben mal auf die Schnelle irgendwelche Gegenmittel.
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In dem Beitrag hat man sich quasi etwas lächerlich über die Menschen gemacht, die Angst vor der Klimakatastrophe haben, denn bevor die eintritt haben wir mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.
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Im Regenwald sind etliche Forscher unterwegs die nichts anderes machen, als Viren zu jagen, um diese zu identifizieren, damit die Pharmaindustrie schon mal Gegenmittel erfroschen kann. Man schätzt etwa mehre zigtausend Arten an Viren, die für den Menschen sehr bedrohlich sind.
chatahootchee (11.05.2009, 20:38 Uhr)
@FASTRUNNER
... vielleicht sollte Malt mal ein Bild 'reinstellen, zum besseren Verstaendnis.
Uebrigens, wer nach Japan einreist, muss einen Fingerabdruck sowie ein Photo machen lassen.
Fastrunner (11.05.2009, 20:34 Uhr)
@Malt
keine Ahnung wo Sie in die USA einreisen. Ich reise ca 20 mal in die USA p.a., habe aber noch niemals bei der "Ausreise" einen Finger- und Fotoscan machen muessen.
chatahootchee (11.05.2009, 19:17 Uhr)
RASEND SCHNELL?
Im Staedtchen mit dem CDC weiss man aber nichts davon. Auch die oertlichen TV Anstalten sehen dies nicht so dramatisch; ABC sprach davon am 29.4. zum letzten Mal.
Zum anderen ist es so, dass das CDC einen Testkit an alle Staaten geschickt hat und jetzt die Untersuchungsergebnisse bekannt werden.
scorpion-c (11.05.2009, 18:55 Uhr)
Das gefährliche an der Schweinegrippe,
ist nicht die Grippe selber sondern das keiner weiß wie sie sich weiter entwickelt. Wenn sie sich mit einem H5N1 oder gar H4N1 kreuzt und zu einem neuen Stamm entwickelt dann haben wir evtl. einen Stamm der sich genauso aggressiv verbreitet und genauso tödlich ist wie die spanische Grippe. Natürlich alles Theorie aber man ist halt vorsichtig bei der WHO und zu reißerisch bei der Presse.
madeyes watch this> http://www.youtube.com/watch?v=kW6FF63H4xc
Malt (11.05.2009, 15:59 Uhr)
@Lou123
Ja... sogar einmal bei der Ein- und einmal bei der Ausreise! Plus biometrisches Foto! Dank patriot act!
Malt (11.05.2009, 15:45 Uhr)
Wenn man noch erwähnt...
...dass die "Jahrhundertseuche" Schweinegrippe von den 2500 Infizierten gerade mal 3 (!!!) Todesopfer hinterlassen hat, könnte man vielleicht auch auf die Idee kommen, das Ganze mit der normalen, saisonalen Grippe zu vergleichen... und siehe da: hier kommen auf 5.000.000 Infizierte 16.000 bis 20.000 Tote (alleine in Deutschland)... das bedeutet, dass selbst im "günstigesten" Fall von 16.000 Toten a 5.000.000 Infizierten bei der "normalen" Grippe die Sterblichkeitsrate mehr als doppelt so hoch einzuschätzen ist wie die der Schweinegrippe!
Da aus Mexiko keine Verlässlichen Zahlen über Infizierte existieren ist es auch praktisch nicht nur unsinnig, sondern auch verantwortungslos mit den Zahlen der Todesopfer herumzuspielen... denn in Mexiko sind bestimmt mehr als 16800 Leute an der Grippe erkrankt... demnach ist die Rate auch hier, für eine Grippe, sehr, sehr niedrig!
Lou123 (11.05.2009, 15:33 Uhr)
@scorpion-c
ich kann mich nicht erinnern meine Hand letztes Jahr auf einen Scanner gelegt zu haben. Ich musste nur die dämliche Karte, ob ich einen terroristischen Anschlag ausführen möchte doer Alt-Nazi bin, ausfüllen und die üblichen Kontrollen über mich ergehen lassen. An den Scanner kann ich mich nicht erinnern. Ist das bei jeder USA Reise so?
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