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Das letzte Einhorn ist Nordkoreaner

Ist das Geheimnis um das Einhorn endlich gelöst? Nordkoreanische Forscher melden den Fund einer Einhorn-Höhle in der Hauptstadt. Ein aussagekräftiges Schild brachte sie auf die Spur des Fabelwesens.

  Abbildung ähnlich: Nordkoreaner sind sich sicher, dass in ihrer jetzigen Hauptstadt früher einmal ein Tier wie dieses gelebt hat.

Abbildung ähnlich: Nordkoreaner sind sich sicher, dass in ihrer jetzigen Hauptstadt früher einmal ein Tier wie dieses gelebt hat.

Zuletzt gab es eher unerfreuliche Nachrichten aus Nordkorea: So kündigte das Land an, Mitte Dezember einen "einsatzfähigen Satelliten" ins All schießen zu wollen, was gemeinhin als verdeckter Raketentest im Rahmen des Atomprogramms interpretiert wird. Wenige Tage zuvor blamierte sich die staatliche Nachrichtenagentur KNCA mit der Meldung, Jungdiktator Kim Jong Un sei zum "sexiest man alive" gekürt worden. Die Verantwortlichen in Pjöngjang hatten einen Witz des US-Satiremagazins "The Onion" ernstgenommen. Da kommt etwas Erbauliches gerade Recht und zwar: In der Nähe der nordkoreanischen Hauptstadt wurde eine Einhorn-Höhle entdeckt.

Archäologen hätten die Existenz "bestätigt", berichtet KNCA. Der felsige Unterschlupf befinde sich laut den Fachleuten nur 200 Meter vom Yongmyong Tempel im Norden Pjöngjangs entfernt. Vor dem Eingang stehe ein Stein mit den Worten "Einhorn-Höhle". Den Archäologen zu Folge stamme die Beschriftung aus der Zeit der des Koryo-Reichs, das zwischen 918 und 1392 existierte. Laut der Nachrichtenagentur hätten historische Quellen aus jener Zeit von Einhörnern berichtet.

Gegenscherz oder Ablenkung?

Ob die Geschichte rund um das Wesen neu geschrieben werden muss, wird sich zeigen müssen. Allerdings ist dem Land auch zuzutrauen, mit Berichten wie diesen von ernsteren Problem abzulenken. Vielleicht ist es aber auch nur eine Art Retourkutsche, um zu schauen, ob auch westliche Medien auf Nachrichten-Scherze reinfallen.

nik
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