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Wegen des versuchten Bombenanschlags am Times Square in New York hat ein US-Gericht den Angeklagten Faisal Shahzad am Dienstag zu lebenslanger Haft verurteilt.
Wegen des versuchten Bombenanschlags am Times Square in New York hat ein US-Gericht den Angeklagten Faisal Shahzad am Dienstag zu lebenslanger Haft verurteilt.
Er lebte als braver Bürger mit Familie nahe New York, die Nachbarn ahnten nichts. Doch Faisal Shahzad plante ein Blutbad auf dem Times Square. Experten fürchten: Es gibt Hunderte Shahzads in den USA.
Zwei Wochen nach dem missglückten Attentat vom Times Square hat in New York erneut ein verdächtiges Auto für Aufregung gesorgt. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, evakuierte ein Gebäude, sperrte mehrere Straßen - und gab schließlich Entwarnung.
Er wollte ein Blutbad anrichten, mitten in New York: Am 1. Mai diesen Jahres stellte Faisal Shahzad sein mit Sprengstoff gefülltes Auto am Times Square ab und wartete "auf den großen Knall" - der zum Glück nicht kam. Nun wurde der verhinderte Attentäter verurteilt, seinem Hass hat er nicht abgeschworen.
Es war ein Zugriff in letzter Minute und er war offenbar mehr als glücklich: Faisal Shahzad, der Bombenleger vom Times Square, saß bereits in einem Flugzeug, das ihn nach Dubai bringen sollte. Die Ermittler hatten seine Spur wegen einer Fahndungspanne sogar zwischenzeitlich verloren.
Der mutmaßliche Attentäter vom New Yorker Times Square hat sich vor Gericht in allen Anklagepunkten für schuldig erklärt. Sein Motiv: die US-Einsätze in Afghanistan, Irak und Somalia. Gleichzeitig kündigte er den USA weitere Anschläge an.
War Faisal Shahzad ein Einzeltäter oder wurde er von einer Terrorgruppe gelenkt? Während Washington eine Beteiligung der Taliban an dem Anschlagsversuch am Times Square verneint, berichtet die "New York Times" von möglichen Drahtziehern in Pakistan.
Der mutmaßliche Attentäter von New York hat laut Ermittlungskreisen die Tat gestanden. Angeblich will er alleine gehandelt haben. Doch nun wurden drei weitere Verdächtige festgenommen und alle Spuren führen in eine Taliban-Hochburg.
Die pakistanische Justiz hat Anklage gegen sieben Männer wegen ihrer Rolle bei der Ermordung der Oppositionsführerin Benazir Bhutto vor knapp vier Jahren erhoben.
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