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Wie wird eigentlich Eis hergestellt?

Vor mehr als 100 Jahren brachten die Italiener uns ihr Gelato, seitdem versüßt es uns den Sommer. Aber was ist eigentlich drin in handwerklich hergestelltem Eis? Und wie macht man es?

Schon vor mehr als 5000 Jahren vermengten Menschen im alten China Schnee, Zimt, Frucht und Honig zu Speiseeis. Im antiken Griechenland kommt der Schnee für die Götterspeise vom Olymp. Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike, sprach dem Eis eine heilende Wirkung zu und empfiehlt es gegen Bauchschmerzen.

Heutzutage hat sich in der Produktion von Speiseeis viel verändert, aber handwerklich hergestelltes Eis besteht auch weiterhin nur aus wenigen Zutaten. Gesetzlich ist etwa vorgegeben, dass Milcheis - beispielsweise Schokoladeneis - mindestens 70 Prozent Milch enthalten muss und Fruchteis (bis auf Zitrone) mindestens 20 Prozent Frucht. Gute Eisdielen stellen ihre Ware mehrmals täglich aus frischen Zutaten her. Dafür wird die Eismasse zunächst erhitzt, dann gekühlt, geschlagen und zweimal gefroren.

Grafik: Ela Strickert, Online-Grafik: Denise Fernholz, Text und Recherche: Bert Gamerschlag, Ana Goldscheider / gos

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