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3. Juni 2009, 08:38 Uhr

Bestatter sägt Leiche für Sarg zurecht

Makabere Prozedur: Weil der Leichnam eines zwei Meter großen Mannes zu lang für den Sarg war, hat ein Bestattungsunternehmer im US-Bundesstaat South Carolina zur Kettensäge gegriffen.

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Weil die Leiche eines zwei Meter großen Mannes zu lang für den Sarg war, sägte ein Bestatter in den USA dem Toten die Beine ab© Picture-Alliance

Um den Leichnam eines zwei Meter großen Mannes in einen Sarg zu bekommen, hat ihm ein amerikanisches Bestattungsunternehmen einfach die Beine abgesägt. Wie aus einem Dokument des staatlichen Ausschusses für Bestattungsunternehmen im US-Staat South Carolina hervorgeht, ereignete sich der Vorfall bereits im Jahr 2004 in der Stadt Allendale.

Die Familie habe einen Sarg in Standardgröße ausgewählt, und der Bestatter habe nicht erwähnt, dass dieser zu klein für den großen Mann sei. Ein Mitarbeiter des Bestattungsunternehmens habe dann die Beine mit der Kettensäge abgesägt, ohne die Angehörigen darüber zu informieren. Bei der Beerdigung sei nur der Oberkörper des Toten zu sehen gewesen, den Rest habe man verhüllt.

Bereits kurz nach dem Tod ihres Mannes seien die ersten Gerüchte aufgekommen, hatte die Witwe berichtet. Schließlich nahmen sich die Justizbehörden der Sache an und veranlassten eine Exhumierung, die die makabere Praxis ans Licht brachte. Das Beerdigungsunternehmen wurde mittlerweile geschlossen.

AP
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
joschitura (03.06.2009, 14:29 Uhr)
Dem Prokrustes sein Bett...
Uralte Praxis: schon Diodor berichtet
(1.Jahr v.Chr.) über den Riesen Prokrustes, der Reisenden ein Bett anbot - und die Gäste dann passend machte - zu kleine kamen aufs Streckbrett, zu große: Beine ab. Nur Kettensägen gabs damals natürlich noch nicht...
stratoarmin (03.06.2009, 12:31 Uhr)
Was nicht passt ...
... wird passend gemacht :o) .
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