Mit dem Wingsuit durch den Felsspalt

5. Februar 2013, 15:23 Uhr

Ein Stunt so atemberaubend wie gefährlich: Mit mehr als 250 km/h schoss der Wingsuit-Athlet Alexander Polli durch ein schmales Loch in einem Felsen. Auf Youtube wurde sein spektakulärer Flug zum Hit. Von Oliver Noffke

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Felix Baumgartner, Extremsportler, Sprung, Überschall, Schallmauer, Fallschirmsprung

Mit bis zu 1357,6 Kilometer pro Stunde raste Felix Baumgartner zur Erde. Dies ergab eine Auswertung der technischen Daten.©

Der Extremsportler Felix Baumgartner, 43, ist bei seinem Überschall-Sprung aus der Stratosphäre noch schneller als gedacht gewesen. Er erreichte bis zu 1357,6 Stundenkilometer. Das zeigt eine Auswertung der technischen Daten, die am Dienstag von Baumgartners Team veröffentlicht wurde. Zuvor wurde angenommen, dass der Österreicher mit bis zu 1342,8 Stundenkilometern zur Erde raste.

Die Absprunghöhe war dagegen etwas niedriger: Statt der angenommenen 39 045 Meter lag sie bei 38 969,4 Meter. Dabei blieb der Salzburger relativ ruhig: Baumgartners Herzschlag lag bei maximal 185 Schlägen pro Minute - selbst als er ins Trudeln kam und sich bis zu 60 Mal pro Minute überschlug. Insgesamt war Baumgartner bei seinem Rekordsprung 25,2 Sekunden völlig schwerelos.

Der Extremsportler durchbrach im Oktober in den USA als erster Mensch und nur mit einem speziellen Druckanzug geschützt im freien Fall die Schallmauer. Er holte auch den Rekord für den höchsten bemannten Ballonflug und den höchsten Fallschirmsprung.

ds/DPA
 
 
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