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Das erste Mal seit 1964 - Mann einbetoniert im Hafen von New York gefunden

Eine Leiche, beschwert durch einen Zementblock und in blaue Plastikfolie gewickelt, treibt im Hafenbecken von New York. Alles deutet auf einen Mafia-Mord nach alter Schule hin. 

Die Sky-Line von New York besticht durch einen rot-leuchtenden Himmel

In New York wurde erstmals seit 50 Jahren wieder eine einbetonierte Leiche im Hafenbecken gefunden

Der Fund einer Leiche, die an den Füßen einzementiert im New Yorker treibt, lässt Erinnerungen an alte Mafia-Morde aufleben: Der Tote, Carmine Carini, ist als Sohn eines Mafia-Angehörigen identifiziert worden, wie die "New York Times" berichtet. Er sei am Samstag gefunden worden, drei Tage nachdem man zuletzt von ihm gehört habe.  

Entdeckt wurde die Leiche von einem Spaziergänger, der die blaue Plastikfolie bemerkte, in der die Leiche eingewickelt worden war. Laut "" starb Carini durch stumpfe Gewalteinwirkung auf den Kopf, wobei seine Hände mit orangem Kabel zusammengebunden worden seine. Seine Füße waren in einen Block einzementiert worden.

Der letzte Fall dieser Art war 1964

Stürmisches Wetter habe das Wasser aufgewühlt und den Leichnam ins Hafen-Becken gespült. Da die Folie und die niedrigen Temperaturen die Verwesung verlangsamt hätten, war der Körper in einem guten Zustand. 

Für die New Yorker ist es nicht ungewöhnlich, Leichen im Wasser zu finden, üblicherweise im Frühling, wenn die Temperaturen steigen. Dann werden Gase freigesetzt, die die sterblichen Überreste an die Oberfläche hieven. Eine Toter, beschwert durch einen Zementblock, aber ist eine Besonderheit. Der letzte Mafia-Mord dieser Art wurde 1964 dokumentiert, wie die "New York Times" berichtet. Ernest Rupolo, sei wegen Raubes verurteilt worden und später Informant der Polizei geworden. 

Mafia ist vermutlich für den Mord verantwortlich

Im Fall Carini ist bislang nicht klar, ob sein Tod mit früheren Straftaten in Verbindung steht. Carini wurde 2015 aus dem Gefängnis entlassen, nachdem er wegen Raubes verurteilt worden sei. Sein Vater hatte 20 Jahre für einen Mord an einen Ladenbesitzer im Gefängnis verbracht. Das Opfer sei durch drei Schüsse in den Kopf getötet worden und aus einem Auto heraus entsorgt worden. Wie die "New York Times" damals berichtete, deuteten alle Anzeichen auf einen klassischen Mafia-Mord hin.

 

anda

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