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Synthetische Drogen in Deutschland auf dem Vormarsch

Zwar bleibt Cannabis nach wie vor die am meisten konsumierte illegale Droge in Deutschland, doch auch synthetische Drogen wie Ecstasy oder Crystal breiten sich weiter aus.

  Aus den Grenzregionen zu Tschechien wurde eine steigende Verbreitung von Crystal, einer Droge mit hohem Suchtpotenzial, gemeldet

Aus den Grenzregionen zu Tschechien wurde eine steigende Verbreitung von Crystal, einer Droge mit hohem Suchtpotenzial, gemeldet

Synthetische Drogen breiten sich in Deutschland weiter aus. In diesem Jahr seien 28 neue Substanzen unter das Betäubungsmittelgesetz gestellt worden, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), bei der Vorstellung des Jahresberichtes der Deutschen Beratungsstelle für Drogen und Drogensucht am Donnerstag in Berlin. "Wegen der unkontrollierbaren Risiken für die Gesundheit warnen wir auch weiterhin eindringlich vor dem Konsum", sagte sie.

Weiter zugenommen hat der Anteil der Konsumenten von Amphetaminen und Ecstasy, die 2011 wegen ihrer Sucht erstmals in Behandlung waren. Er stieg im Vergleich zum Vorjahr von zehn auf 15 Prozent. Aus den Beratungs- und Behandlungseinrichtungen der Grenzregionen zur Tschechischen Republik wurde zudem eine steigende Verbreitung von Crystal, einer Droge mit hohem Suchtpotenzial, gemeldet.

Nach wie vor bleibt allerdings Cannabis die meistkonsumierte illegale Droge. Etwa fünf Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen konsumierten im vergangenen Jahr Cannabis. Dyckmans warnte vor einer Verharmlosung. Schließlich habe der Anteil der Drogenpatienten, die wegen Cannabiskonsums ambulant behandelt wurden, 2011 bei etwa einem Drittel gelegen. Bei denjenigen, die das erste Mal wegen ihrer Sucht behandelt wurden, lag der Anteil der Cannabisfälle sogar bei 56 Prozent.

kgi/DPA/AFP/DPA
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