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Tochter geschwängert, Enkelin missbraucht

Ein Brandenburger, der seine Stieftochter geschwängert und das gemeinsame Kind später missbraucht haben soll, hat vor Gericht alle Vorwürfe bestritten. Ein- bis zweimal am Tag soll er sich an seiner kleinen Enkelin vergangen haben - mehrere Jahre lang.

Erst hat er seine Stieftochter geschwängert und dann soll sich ein 67 Jahre alter Mann aus Brandenburg an dem gemeinsamen Kind vergangen haben. Wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs seiner Enkelin - und zugleich Tochter - muss er sich seit Montag vor dem Neuruppiner Landgericht verantworten. "Das, was da verlesen worden ist, stimmt alles nicht", sagte der Rentner zum Prozessauftakt und wies damit die Vorwürfe des 19-fachen schweren sexuellen Missbrauchs zurück.

Sieben Jahre alt soll seine Enkelin laut Anklage gewesen sein, als das Martyrium begann. Häufig habe er sie "ein bis zweimal am Tag missbraucht", schilderte die heute 21-jährige junge Frau als Nebenklägerin. "Das hat mich innerlich zerfleischt." Sie hoffe auf eine gerechte Strafe für ihren Vater.

"Wollte auf heile Familie machen"

Bis zu 15 Jahre Haft drohen dem früheren Kraftfahrer, der von Angehörigen streng abgeschirmt in den Saal geführt wurde, nach Auskunft von Gerichtssprecherin Iris le Claire. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft ereigneten sich die Taten zwischen 1994 und 1997. "Ich hatte nur Angst, habe nur geschrien", schilderte die junge Frau vor Gericht. Sie habe sich lange nicht getraut, darüber zu reden. "Ich wollte auf heile Familie machen." Erst im vergangenen Jahr hatte die heute 21-Jährige ihren Vater angezeigt. Sie habe die Hoffnung, dass ihr die Verhandlung bei der Aufarbeitung helfe.

Recht gefasst äußerte sich die junge Frau am ersten Verhandlungstag vor Gericht, Blickkontakt mit dem Angeklagten vermied sie nicht. Der 67-Jährige gab vor Gericht zu, dass seine Enkelin aus einer Beziehung mit seiner Stieftochter stamme. Es sei jedoch eine Liebesbeziehung gewesen, die begonnen habe, als die Stieftochter 15 Jahre alt war. "Es war nicht gegen ihren Willen." Nach Auskunft eines Sprechers der Neuruppiner Staatsanwaltschaft waren Ermittlungen zu möglichen Straftaten im Zusammenhang mit der Stieftochter wegen Verjährung eingestellt worden.

Opfer in psychiatrischer Behandlung

Ebenfalls verjährt sei der mutmaßliche Inzest des Mannes mit seiner Enkelin. Dies gelte jedoch nicht für die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs des damaligen Kindes, erläuterte Sprecher Jürgen Schiermeyer der dpa. Nach Darstellung von Gerichtssprecherin le Claire hatte sich das mutmaßliche Opfer bereits Ende November 1997 in psychiatrische Behandlung begeben. Die Klinik habe damals auch das Jugendamt informiert, Anzeige sei aber nicht erstattet worden. Laut Staatsanwaltschaft wäre das Jugendamt dazu rechtlich auch nicht verpflichtet gewesen.

Der Prozess wird am Dienstag mit der weiteren Befragung des mutmaßlichen Opfers fortgesetzt. Die Mutter der jungen Frau und Stieftochter des Angeklagten soll Ende Oktober befragt werden. Der 67-Jährige befindet sich auf freiem Fuß.

Imke Hendrich/DPA/DPA

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