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Beamte heben zweites Waffenlager aus

Die mutmaßlichen Augsburger Polizistenmörder waren schärfer bewaffnet als bislang angenommen: Polizisten haben ein zweites Waffenlager der tatverdächtigen Brüder entdeckt. Darin versteckt: 20 weitere Pistolen und Gewehre.

  Mehr als 20 Waffen und 2000 Schuss Munition wurden bereits bei der Verhaftung des tatverdächtigen Brüderpaars sichergestellt. Nach dem Fund eines weiteren Lagers kommt die gleiche Menge nochmals hinzu

Mehr als 20 Waffen und 2000 Schuss Munition wurden bereits bei der Verhaftung des tatverdächtigen Brüderpaars sichergestellt. Nach dem Fund eines weiteren Lagers kommt die gleiche Menge nochmals hinzu

Noch mehr Waffen, noch mehr Gewehre: Bei ihren Ermittlungen zum Augsburger Polizistenmord haben Beamte ein weiteres Waffenlager des tatverdächtigen Brüderpaars entdeckt. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, wurden etwa 20 weitere Pistolen und Gewehre sichergestellt. Bei der Festnahme des Duos in der vergangenen Woche hatte die Polizei bereits mehr als 20 Waffen sowie rund 2000 Schuss Munition sichergestellt. Die 56 und 58 Jahre alten Brüder sollen in der Nacht zum 28. Oktober in Augsburg den Polizisten Mathias Vieth erschossen haben. Bisher schweigen sie zu dem Tatvorwurf.

Der hauptverdächtige jüngere Bruder war bereits wegen eines anderen Polizistenmordes aus dem Jahr 1975 zunächst zu lebenslanger Haft verurteilt und nach 19 Jahren entlassen worden. Wie die Zeitung weiter berichtet, war der Mann während seiner Haftzeit im Jahre 1990 maßgeblich an einer Gefängnis-Revolte in Straubing beteiligt.

Bei dem Gefängnis-Aufstand von 1990 sei er mit anderen Häftlingen auf das Dach der Anstalt geklettert, bis sie von Polizeibeamten gewaltsam heruntergeholt wurden. Dabei kam es zu Rangeleien. Die Staatsanwaltschaft Regensburg erhob deshalb Anklage wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Das Verfahren wurde eingestellt, weil die zu erwartende neue Strafe gegenüber der bereits verhängten lebenslangen Haft kaum ins Gewicht gefallen wäre. Vier Jahre später wurde die restliche Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt.

jwi/DPA/DPA
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