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"Bunga-Bunga-Prozess" läuft im Wahlkampf weiter

Das hätte dem "Cavaliere" so gefallen: Während des Wahlkampfs sollte der "Bunga-Bunga-Prozess" ruhen. Das Gericht lehnte den Antrag ab. Unterdessen zog Partygirl Ruby die Aufmerksamkeit auf sich.

  Karima El Mahrough alias Ruby wurde bereits zum wiederholten Mal in Mailand vor Gericht geladen. Im Dezember war sie zu einer Vorladung nicht erschienen.

Karima El Mahrough alias Ruby wurde bereits zum wiederholten Mal in Mailand vor Gericht geladen. Im Dezember war sie zu einer Vorladung nicht erschienen.

Der Sex-Prozess gegen den früheren italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi wird auch während des Wahlkampfes fortgesetzt. Ein Gericht in Mailand wies damit die Forderung von Berlusconis Anwälten zurück, das Verfahren bis zur Parlamentswahl Ende Februar zu unterbrechen. Die Anwälte hatten ihren Antrag damit begründet, dass die Mitte-Rechts-Koalition des 76-Jährigen sonst mit Nachteilen rechnen müsse.

Die Staatsanwältin Ilda Boccassini wies den Antrag jedoch als Versuch zur Verzögerung des Prozesses zurück. Weder sei Berlusconi der Generalsekretär seiner Partei, noch wolle er zum Regierungschef gewählt werden, argumentierte Boccassini, die für ihre Hartnäckigkeit bekannt ist.

Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Mario Monti wählt Italien am 24. und 25. Februar ein neues Parlament. Das Urteil im sogenannten Bunga-Bunga-Prozess wird vorher erwartet.

Ruby erscheint vor Gericht

Das Partygirl Karima El Mahrough alias Ruby Rubacuori, das im Mittelpunkt des Prozesses steht, war diesmal vor Gericht erschienen. Die ehemalige Tänzerin war von zahlreichen Kameraleuten udn Fotografen empfangen worden. Im Dezember versäumte die 20-Jährige zwei Gerichtstermine, weil sie Urlaub mit ihrem Freund in Mexiko machte. Die gebürtige Marokkanerin muss aber nicht als Zeugin auftreten. Berlusconis Anwälte reichten Rubys Aussagen schriftlich ein.

Anfang 2010 nahm Ruby an Berlusconis Festen in seiner Villa Arcore bei Mailand teil. Dort soll Berlusconi bezahlten Sex mit der Frau gehabt haben, als sie noch minderjährig war. Beide bestreiten das. Er soll zudem seine Macht missbraucht haben, um im Jahr 2010 Rubys Freilassung nach ihrer Festnahme durch die Polizei zu erreichen. Die Anklage lautet auf illegalen Sex mit minderjährigen Prostituierten sowie Amtsmissbrauch.

mlr/AFP/DPA/DPA

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