Startseite

Innensenator verbietet Hells Angels Berlin City

Weitere Aktion gegen die Hells Angels: Nach den Razzien in Norddeutschland hat nun der Berliner Innensenator die Vertretung der Rockerorganisation in der Hauptstadt verboten. Das Clubhaus wird geräumt.

  Die Hells Angels im Visier: Polizei-Befragung vor dem Clubhaus der Berlin Chapters, das inzwischen verboten wurde

Die Hells Angels im Visier: Polizei-Befragung vor dem Clubhaus der Berlin Chapters, das inzwischen verboten wurde

Hunderte Polizisten aus Berlin und Spezialkommandos aus anderen Bundesländern haben am Mittwochmorgen etwa 30 Wohnungen von Rockern sowie Vereinslokale der Hells Angels in Berlin durchsucht. Vorangegangen war ein Verbot der Hells Angels Berlin City durch die Senatsinnenverwaltung. Zunächst war nach Angaben der Polizei ein Vereinslokal durchsucht worden. Den Vereinsmitgliedern war die Verbotsverfügung ausgehändigt worden. Der für Mittwochmorgen geplante Einsatz war vorgezogen worden, nachdem möglicherweise aus Polizeikreisen Informationen darüber durchgesickert waren.

Geprüft wird jetzt intern, wer dafür verantwortlich sein könnte. In der Vergangenheit hatte es immer wieder solche Pannen gegeben. Ermittelt wird in solchen Fällen wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen und der Strafvereitelung im Amt.

Inventar wird sichergestellt

Das Inventar des Clubhauses in der Berliner Residenzstraße wird nun komplett sichergestellt. Dies betreffe auch einige Motorräder, sagte ein Polizeisprecher. Auch in den durchsuchten Wohnungen sowie den anderen Vereinsheimen in Reinickendorf und Wedding werde geprüft, ob es sich bei Motorrädern oder Inventar um zu beschlagnahmende Vereinsvermögen handelt.

Zuletzt gab es auch in Norddeutschland großangelegte Aktionen gegen Rocker. Rund 1200 Beamte durchsuchten in Kiel, Hannover und Hamburg Bordelle, Kneipen und Wohnungen. In der Nähe von Bottrop in Nordrhein-Westfalen war am Dienstag ein Mitglied der mit den Hells Angels konkurrierenden Bandidos erschossen worden.

Rockergruppen lösen sich auf

Am Dienstag waren mehrere Untergruppen der Berliner Bandidos zu den eigentlich mit ihnen verfeindeten Hells Angels übergetreten. Später wurde bekannt, dass sich auch bei den Hells Angels führende Gruppen auflösen wollten oder bereits aufgelöst haben. In der Vergangenheit waren Rocker-Gruppen immer wieder übergewechselt, in der Folge kam es zu weiteren gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Das Verbot gegen die Berliner Hells Angels wurde laut der Verbotsverfügung auf der Grundlage des Vereinsgesetzes erlassen, da die Bestrebungen des betroffenen "Hells Angels"-Clubs "gegen das Strafgesetz" verstoßen. Die "Hells Angels" sind in sogenannten Chaptern oder Chartern organisiert - dabei handelt es sich um Orts- oder andere Untergruppen.

dho/DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools