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Reporterin ist verschwunden - U-Boot-Kapitän will nichts damit zu tun haben

In Dänemark sucht die Polizei weiter nach einer schwedischen Reporterin. Die Ermittler vermuten, dass sie an Bord eines gesunkenen U-Boots war. Dessen Besitzer streitet alle Vorwürfe ab.

Die Polizei in Dänemark vermutet, dass die Reporterin mit dem U-Boot "Nautilus" gesunken ist (Archivbild)

Die Polizei in Dänemark vermutet, dass die Reporterin mit dem U-Boot "Nautilus" gesunken ist. Der Besitzer streitet alle Vorwürfe ab. (Archivbild)

Der Besitzer eines privaten dänischen U-Boots hat gegen ihn erhobene Totschlagsvorwürfe zurückgewiesen. Staatsanwältin Louise Nielsen erklärte vor einem Gericht in Kopenhagen, U-Boot-Fahrer werde verdächtigt, eine schwedische Journalistin getötet zu haben, wie die Nachrichtenagentur "Ritzau" meldete. Sein Anwalt sagte, dass sein Mandant die Vorwürfe zurückweise. Noch im Tagesverlauf sollte entschieden werden, ob Madsen in Untersuchungshaft kommt.


Die 30-jährige Schwedin war am Donnerstagabend zuletzt gesehen worden, als sie sich mit Madsen im Hafen von auf der UC3 Nautilus einschiffte. Madsen sagte, er habe die Frau nach einer Fahrt mit dem U-Boot auf einer Insel im Kopenhagener Hafengebiet abgesetzt. Ihre Verwandten haben sie als vermisst gemeldet. Ihr Verbleib ist weiterhin unbekannt.

Polizei in Dänemark will U-Boot heben

Das von Madsen selbst entworfene 18 Meter lange Boot war dann gesunken, er selbst wurde nach Angaben der Polizei von einem privaten gerettet und an Land gebracht. "Ich war auf einer Probefahrt und habe ein paar Dinge an dem U-Boot getestet. Dann ist etwas mit einem Ballasttank schiefgegangen", wurde Madsen zitiert.

Das U-Boot wurde am späten Freitagmorgen in der Køge Bugt südlich der Hauptstadt gefunden. Taucher entdeckten das Wrack in einer Tiefe von sieben Metern. Da es nicht stabil lag, konnten sie sich nicht hineinwagen. Das Schiff war im Mai 2008 vom Stapel gelaufen.

Am Samstag begannen Bemühungen, die "Nautilus" zu heben. "Wir hoffen, sie zu heben und in den Hafen zu bringen", sagte Polizeioffizier Carsten Reenberg der Deutschen Presse-Agentur. Unklar sei, wie lange die Operation dauern werde. 


wue/DPA

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