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Islamist soll schwangere Verlobte und Kind schwer misshandelt haben

In Düsseldorf hat der Prozess gegen einen Islamisten begonnen. Der Mann soll seine schwangere Freundin und deren Sohn brutal misshandelt haben. Angeblich plante er auch einen Terroranschlag.

Der Angeklagte Islamist betritt den Gerichtssaal im Düsseldorfer Landgericht

Kaum vorstellbare Brutalität: Der Angeklagte schwieg zu den Vorwürfen

Ein radikaler Islamist aus Mönchengladbach soll seine schwangere Verlobte und ihren Sohn schwer misshandelt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann unter anderem gefährliche Körperverletzung, Nötigung, Freiheitsberaubung und Misshandlung von Schutzbefohlenen vor. Am Dienstag begann vor dem Düsseldorfer Landgericht der Prozess gegen den 31-jährigen Ugur S.. Der Angeklagte soll seine Verlobte mehrmals gewürgt, geschlagen und getreten, ihren elfjährigen Sohn ebenfalls schwer misshandelt haben.

Der Junge sei mit Peitschenhieben vom Angeklagten geweckt worden, dem es sichtlich Spaß bereitet habe, das Kind zu quälen. Mit einem langen Tuch um Hals und Fuß habe er den Jungen so gefesselt, dass sich das Kind bei Bewegungen selbst gedrosselt habe. Darüber habe der 31-Jährige lauthals gelacht und dem Kind ins Gesicht getreten.

Der Angeklagte grinste bei den Vorwürfen

Als der Junge versucht habe, seiner bedrängten Mutter zu helfen, sei ihm Ugur S. mit den Füßen in den Rücken gesprungen. Mit einem Kampfmesser habe er seiner schwangeren Verlobten Schnittwunden beigebracht und ihr gedroht, ihr das ungeborene Kind aus dem Leib zu schneiden. Als sich die Verlobte vor Angst eingenässt habe, habe er sie verhöhnt, mit dem Handy gefilmt und ihr in Gesicht und Bauch getreten sowie ins Gesicht gespuckt.

Der mit Handschellen gefesselte Angeklagte lauschte den Vorwürfen oft grinsend, verzichtete auf eine Aussage und schwieg. Die Staatsanwaltschaft hat ihn auch wegen "Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat" angeklagt. Im Juli 2014 soll er über die Türkei nach Syrien ausgereist, Ende September 2014 nach Deutschland zurückgekehrt sein.

tis/DPA
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