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Jobcenter-Messerstecher legt Geständnis ab

Im Herbst 2012 ersticht Ahmed S. eine junge Mitarbeiterin im Jobcenter Neuss. Sein Motiv beruht offenbar auf einem Missverständnis. Nun hat der Mann die Tat vor dem Düsseldorfer Landgericht gestanden.

  Ahmed S. zu Prozessbeginn. Er soll die Mitarbeiterin im Jobcenter mit einem Messer erstochen haben, weil er der Behörde illegalen Handel mit seinen persönlichen Daten unterstellte.

Ahmed S. zu Prozessbeginn. Er soll die Mitarbeiterin im Jobcenter mit einem Messer erstochen haben, weil er der Behörde illegalen Handel mit seinen persönlichen Daten unterstellte.

Im Prozess um den Mord an einer Mitarbeiterin im Jobcenter im rheinischen Neuss hat der Angeklagte die Bluttat gestanden. Er habe zugestochen, die Frau aber nur am Arm verletzen wollen, sagte der 52-Jährige am Montag vor dem Düsseldorfer Landgericht.

"Ich war nicht bei Verstand", sagte er. Erst unmittelbar nach der Tat sei ihm bewusst geworden, was er getan habe. "Ich habe nichts gemerkt, bis ich das Messer heraus geholt habe." Er soll vor einem halben Jahr mit einem Fleischermesser seine Sachbearbeiterin im Jobcenter erstochen haben, weil er der Behörde den Missbrauch seiner persönlichen Daten unterstellte.

Bereits in der vergangenen Woche zeigte der Angeklagte Reue im Gerichtssaal. Während zwei Vernehmungsbeamte schilderten, wie selbstbezogen und herzlos der Mann nach der Tat auf sie gewirkt habe, brach er mehrmals in Tränen aus. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Arbeitslosen heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen vor.

mlr/DPA/DPA

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