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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bewacher des Vergewaltigers

Während eines Freigangs in Köln gelang es dem Vergewaltiger Peter B., seinen Bewachern zu entkommen. Nun wird den beiden Beamten Gefangenenbefreiung vorgeworfen. Im Kern geht es um eine Frage.

  Drei Tage dauerte seine Flucht: Der verurteilte Vergewaltiger Peter B.

Drei Tage dauerte seine Flucht: Der verurteilte Vergewaltiger Peter B.

Nach der Flucht eines Vergewaltigers bei einem bewachten Brauhausbesuch in Köln hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen seine beiden Aufpasser eingeleitet. Hintergrund sei der Verdacht auf Gefangenenbefreiung, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Mittwoch. Ein Anfangsverdacht sei bejaht worden. Bei Gefangenenbefreiung sind Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren möglich.

Der verurteilte Vergewaltiger war den beiden Justizvollzugsbeamten bei einem seiner bewachten Ausflüge entkommen. Erst nach dreitägiger Flucht wurde er am Samstag wieder gefasst. Über die genauen Umstände der Flucht kursieren unterschiedliche Versionen. Deswegen stellte die JVA Aachen, in der sich der verurteilte Vergewaltiger in Sicherungsverwahrung befand, Anzeige gegen die beiden Beamten.

War der Vergewaltiger allein auf Toilette? 

Im Kern geht es darum, ob der Mann vor seinem Entkommen allein zur Brauhaus-Toilette gegangen war. Augenzeugen hatten das dem WDR, der "Bild" und dem "Express" berichtet. Die beiden Beamten hingegen erklärten nach Angaben der Aachener JVA, er sei dabei begleitet worden - und erst dort wegen einer Unachtsamkeit entwischt.

ivi/DPA
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