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Aufregung um angebliche Bombe im Weißen Haus

Bombe im Weißen Haus, Präsident Obama verletzt. Das meldete die US-Nachrichtenagentur AP am Dienstag - ohne es zu wollen. Unbekannte hatten den Twitteraccount gehackt und die Falschmeldung abgesetzt.

  Frühling in Washington: Die Meldung von einer Bombe im Weißen Haus wurde der Nachrichtenagentur AP untergejubelt.

Frühling in Washington: Die Meldung von einer Bombe im Weißen Haus wurde der Nachrichtenagentur AP untergejubelt.

Eine gefälschte Twitter-Nachricht über eine Bombe im Weißen Haus hat für kurzzeitige Aufregung im Internet und an den Börsen gesorgt. Unbekannte hatten am Dienstag das Twitterkonto der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) gehackt und den Tweet an die mehr als 1,9 Millionen Follower verbreitet. Demnach sei im Weißen Haus eine Bombe explodiert und habe US-Präsident Barack Obama verletzt. AP reagierte sofort und erklärte per Twitter, dass die Meldung gefälscht sei.

Das Weiße Haus reagierte ebenfalls innerhalb weniger Minuten und stellte klar, dass die Meldung falsch sei. Dem Präsidenten gehe es gut, sagte Präsidentensprecher Jay Carney.

Konto zum ersten Mal gehackt

Die Falschmeldung sorgte indes für Verwirrung auf dem Aktienmarkt und drückte den US-Leitindex Dow Jones Industrial kurzzeitig in die Verlustzone. Innerhalb weniger Minuten sank er deutlich, erholte sich dann aber rasch wieder. "Völliger Blödsinn, aber die Märkte sind sensibel und reagieren in Windeseile auf sowas", sagte einer der Händler zu der Entwicklung.

Es sei das erste Mal, dass das AP-Twitterkonto gehackt worden sei, sagte eine Sprecherin der Agentur. "Wir haben sofort eine Nachricht an unsere Kunden und unsere Abonnenten geschickt, aber wir haben noch nicht wieder Zugang zu unserem Twitterkonto", sagte White wenige Minuten, nachdem die gefälschte Meldung aufgetaucht war. Das Twitterkonto wurde zunächst deaktiviert. AP ist die größte Nachrichtenagentur der Welt und Partner der Deutschen Presse-Agentur DPA.

dho/DPA/DPA

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