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17-Jähriger von Einbrechern erstochen

Ein Einbrecher hat in Rheinland-Pfalz einen 17-Jährigen vor den Augen seines Großvaters erstochen. Als der Opa seinem Enkel helfen wollte, wurde er schwer verletzt. Die Täter sind geflüchtet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

  Der 17-Jährige starb noch bevor die Rettungssanitäter am Tatort eintrafen

Der 17-Jährige starb noch bevor die Rettungssanitäter am Tatort eintrafen

Ein 17-Jähriger ist vor den Augen seines Großvaters im südpfälzischen Ranschbach von Einbrechern getötet worden. Einer der beiden Täter habe am Montagmorgen mehrfach mit einem Messer auf den Jugendlichen eingestochen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Die Todesursache war nach Angaben der Behörden eine durchtrennte Körperschlagader.

Der 72 Jahre alte Großvater wurde bei dem Vorfall schwer verletzt, als er seinem Enkel helfen wollte. Er erlitt außerdem einen Schock und musste ärztlich behandelt werden. Die Mordkommission in Ludwigshafen sucht die unbekannten Täter.

Der 72-Jährige war nach Mitternacht wachgeworden, weil er Geräusche in seinem Haus gehört hatte. Beim Nachsehen traf er auf die beiden unbekannten Männer, die ihn mit Messer und Pistole bedrohten und Geld verlangten. Daraufhin händigte der Hausbesitzer den Einbrechern mehrere hundert Euro aus.

Täter auf der Flucht

Dann sei auch der 17-Jährige durch Geräusche wachgeworden und zu seinem Opa gekommen. Danach sei die "Situation eskaliert", teilte die Polizei mit. Der Grund dafür sei unbekannt und müsse noch ermittelt werden. Fakt sei aber, dass einer der Täter auf den Jungen eingestochen habe. Dem Großvater sei es zunächst gelungen, dem einen Täter die Pistole zu entreißen, dann sei er aber von dem zweiten Mann mit dem Messer an der Hand verletzt worden.

Beide Täter flüchteten zunächst zu Fuß. Unklar war, ob sie später in ein Fahrzeug stiegen. Der Großvater verständigte sofort die Polizei. Sein Enkel starb noch bevor die Rettungssanitäter am Tatort eintrafen. Gefahndet wird nach Männern im Alter zwischen 18 und 20 Jahren. Sie seien dunkel gekleidet und maskiert gewesen.

AFP/DPA/DPA

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