Mobile Ansicht
Wechseln Sie für eine bessere
Darstellung auf die mobile Ansicht
Weiterlesen Mobile Ansicht
HOME

Baby stirbt zwei Wochen nach rätselhaftem Eisunglück

Tragisches Ende eines Unglücks in Hamburg: Ein drei Monate altes Mädchen ist zwei Wochen, nachdem es mit seinem Vater auf einem zugefrorenen Teich eingebrochen war, gestorben. Der Fall wirft viele Fragen auf.

In diesem Teich in Hamburg brach der Vater mit seinem Kind ein

In diesem Teich in Hamburg brach der Vater mit seinem Kind ein

Zwei Wochen nach einem mysteriösen Eisunglück in Hamburg ist ein Baby gestorben. Das drei Monate alte Mädchen war Ende Januar mit seinem Vater in einen zugefrorenen Teich in Hamburg eingebrochen und schwebte seitdem im Krankenhaus in Lebensgefahr. Ein Polizeisprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Hamburger Abendblatts". Demnach starb das Kind am Montagabend im Krankenhaus. 

Der 24 Jahre alte Vater hatte Ende Januar bei der Polizei angegeben, er sei von zwei Männern überfallen und mit einem Messer verletzt worden. Er sei vor ihnen auf das dünne Eis geflüchtet und mit dem Säugling in den Teich eingebrochen. Das Baby war wahrscheinlich minutenlang unter Wasser. Die Retter hatten es wiederbelebt.

Mann lebte alleine in Hamburg

Der Fall wirft immer noch einige Fragen auf. Kurz nach der Tat wurde in der Nähe ein Messer gefunden, das "mit der Tat zu tun habe", wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage des stern sagte. Die beiden beschriebenen Angreifer seien aber noch nicht ermittelt worden.

Offen ist vor allem die Frage, warum der Mann den Erstrettern vor Ort gegenüber nicht zu verstehen gab, dass er ein Baby im Tragetuch vor der Brust hatte. Die Polizei versuchte zunächst erfolglos, den Vater aus dem Teich zu retten. Daraufhin kam die Feuerwehr hinzu und holte den Mann aus dem Wasser. Erst da bemerkten die Beamten, dass er einen Säugling bei sich hatte.

Ebenfalls noch ungeklärt ist, warum der Mann nicht versuchte, das Baby über Wasser zu halten. "Die Aussagen des Mannes sind nicht widerlegt", heißt es dazu knapp bei der Polizei. Einem Bericht von NDR 90,3 zufolge habe der Einsatzleiter der Feuerwehr erklärt, der Vater des Babys habe sich nicht retten lassen wollen und sei gewaltsam aus dem Lohmühlenteich gezogen worden. 

Der offenbar schwer kurzsichtige Mann hatte bei dem Überfall seine Brille verloren. Er gab an, daher in der Dunkelheit nicht genau gesehen zu haben, wohin er lief. Der Mann lebt alleine in Hamburg, das nun verstorbene Kind lebte bei der Mutter in Süddeutschland. Beide seien aber laut Polizeiangaben von Ende Januar ein Paar und nicht getrennt.

fin
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Partner-Tools