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Tu mal lieber die Möhrchen? Eine Tonne Marihuana als Karotten getarnt

Darauf muss man erstmal kommen: An der Grenze zwischen den USA und Mexiko haben Zollbeamte eine Tonne Marihuana beschlagnahmt. Die Drogen waren als Möhren getarnt. 

  Marihuana in Möhren: Drogenschmuggler zwischen den USA und Mexiko beweisen Kreativität.

Marihuana in Möhren: Drogenschmuggler zwischen den USA und Mexiko beweisen Kreativität.

Dass ein Songtext von Helge Schneider einmal so wahr sein könnte, hätte sich der Musiker wohl selbst nicht vorgestellt. "Marihunana ist nicht gut", singt Schneider - und empfiehlt: "Tu mal lieber die Möhrchen." Genau das ist nun eingetreten: An der texanischen Grenze haben US-Zollbeamte mehr als eine Tonne Marihuana beschlagnahmt. Die Drogen waren als Karotten getarnt worden und auf einer Ladefläche von zwei Pick-ups über die Grenze transportiert worden, berichtet die "NY Daily News".

Eine Tonne Drogenmöhren

Die Schmuggler gingen clever vor: Sie formten die Drogen in Karottenform und umwickelten sie mit orangefarbenem Klebeband. Dann mischten sie die "Möhrchen" unter eine Ladung echter Karotten. 

Mit diesem Trick konnten die Drogenschmuggel allerdings nicht die Spürhunde überlisten. Die schlugen an, die Zollbeamten durchsuchten die Ladung und wurden promt fündig: 2817 Drogenmöhren konnten gefunden werden, die insgesamt 1130 Kilo wogen. Laut den Beamten hätte die beschlagnahmten Drogen auf der Straße einen Wert von rund 500.000 Dollar. "Abermals haben Drogenschmuggler-Organisationen ihre Kreativität bewiesen, um große Mengen an Betäubungsmitteln über die Grenze zwischen den USA und Mexiko zu bringen", sagt Efrain Solis jr. von der US-Zoll- udn Grenzschutzbehörde.

Drogen als Gemüse tarnen

Laut der "NY Daily News" ist es nicht das erste Mal, dass Drogenschmuggler Salat oder Gemüse für die Tarnung der teuren Fracht nutzen. Und auch der Ort scheint beliebt. Auf der "Pharr-Reynosa International Bridge" zwischen Mexiko und den USA gelang den Zollbeamten Anfang Dezember ein erstaunlicher Coup: Sie zogen Drogen im Gesamtwert von rund 1,7 Millionen Dollar aus dem Verkehr. Auch damals hatten die Drogenschmuggler auf Gemüse-Tarnung gesetzt  und die illegalen Betäubungsmittel in Gurken- und Karotten-Attrappen versteckt. Nur zwei Wochen später hatten die Zollbeamten wieder Erfolg: In einer Ladung Tomaten entdeckten sie Drogen im Wert von rund 480.000 Dollar, berichtet die "NY Daily News". 

kg
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