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Todesstrafe für Amokläufer von Fort Hood

Am Freitag war Nidal Hasan wegen 13-fachen vorsätzlichen Mordes schuldig gesprochen worden. Jetzt haben die Geschworenen die Höchststrafe gegen den Amokschützen von Fort Hood verhängt.

  Schuldig in allen Anklagepunkten: Der Amokschütze von Fort Hood hatte auf eine Verteidigung verzichtet.

Schuldig in allen Anklagepunkten: Der Amokschütze von Fort Hood hatte auf eine Verteidigung verzichtet.

Im Militärprozess um den Amoklauf auf dem US-Stützpunkt Fort Hood ist der frühere Armeepsychiater Nidal Hasan zum Tode verurteilt worden. Die Geschworenen verhängten am Mittwoch US-Medien zufolge nach relativ kurzer Beratung die Höchststrafe gegen den Major. Der 42-Jährige hatte im November 2009 auf dem Stützpunkt im Bundesstaat Texas 13 Menschen erschossen und mehr als 30 weitere verletzt.

Hasan war am Freitag in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Er hatte sich in dem Prozess selbst verteidigt, aber keine entlasteten Aussagen gemacht oder Zeugen aufgerufen. Es wäre das erste Mal seit 1961, dass ein aktiver US-Soldat hingerichtet wird.

Motiv: Ein "illegaler Krieg"

"Die Beweise werden eindeutig zeigen, dass ich der Schütze bin", hatte Hasan zu Prozessbeginn Anfang August erklärt. Der Soldat mit palästinensischen Wurzeln hatte nach eigenen Angaben auf seine Kameraden geschossen, weil diese in einem "illegalen Krieg" in Afghanistan gegen Muslime kämpfen würden.

mad/DPA/AFP/DPA
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