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Student in U-Bahn zusammengeschlagen

Am Sonntagmorgen ist erneut ein Unschuldiger im U-Bahnhof des Münchner Hauptbahnhofs von Jugendlichen zusammengeschlagen worden. Der Student hatte seine späteren Peiniger gebeten, in der U-Bahn nicht zu rauchen. Die mutmaßlichen Täter wurden gefasst, sind nach Angaben der Behörden aber schon wieder auf freiem Fuß.

In der Münchner U-Bahn ist erneut ein Fahrgast brutal zusammengeschlagen worden. Der 20-Jährige habe am Hauptbahnhof auf seine U-Bahn gewartet, als zwei junge Männer auf das gegenüberliegende Gleis kamen, teilte die Polizei in München mit. Sie fragten den Studenten nach Zügen und kletterten anschließend über die Gleise auf seinen Bahnsteig. Dort schlugen die 21 und 18 Jahre alten Männer laut Polizei ohne erkennbaren Grund auf ihr Opfer ein.

Bei der Attacke, die sich bereits am Sonntagmorgen ereignete, kamen andere Fahrgäste dem Studenten zur Hilfe und begleiteten ihn in einen U-Bahn-Wagen. Einer der mutmaßlichen Täter folgte dem 20-Jährigen jedoch und schlug mit der Faust auf den Kopf des jungen Mannes ein, so dass er stark blutete und eine Prellung im Gesicht erlitt. Die mutmaßlichen Täter wurden festgenommen, sie sind den Angaben zufolge aber bereits wieder frei.

Die U-Bahn-Schlägerei war die zweite innerhalb von nur zwei Wochen in München. Erst Mitte April hatten drei Unbekannte einen jungen Mann in einem U-Bahnhof angegriffen und ihm auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen. Er hatte sie zuvor gebeten, in der U-Bahn nicht zu rauchen. In der Nacht zum Ostersamstag hatte ein 18-jähriger Schüler in Berlin einen 29-Jährigen aus Streitlust mit mehreren Tritten gegen den Kopf schwer verletzt, es folgte eine bundesweite Debatte über den Umgang mit jugendlichen Gewalttätern.

Die Angriffe auf Fahrgäste in U- und S-Bahnen häufen sich in letzter Zeit Erst Ende April wurde bei einer Attacke in der Berliner U-Bahn ein 29-Jähriger bewusstlos geprügelt. Die Polizei fahndet mit diesem Video nach den Tätern, bisher jedoch erfolglos.

hw/DPA/DPA

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