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Göttinger Schütze kommt in Psychiatrie

Völlig unerwartet hat ein 43-Jähriger bei seiner Vernehmung durch die Polizei Göttingen mit einer Polizeiwaffe auf zwei Beamte geschossen. Nun soll er in die Psychiatrie eingewiesen werden.

  Routinesituation außer Kontrolle: In diesem Gebäude der Polizeidirektion Göttingen sind am Freitag bei einem Schusswechsel zwei Beamte verletzt worden

Routinesituation außer Kontrolle: In diesem Gebäude der Polizeidirektion Göttingen sind am Freitag bei einem Schusswechsel zwei Beamte verletzt worden

Ein 43-Jähriger hat auf einer Göttinger Wache zwei Polizisten angeschossen, jetzt soll er in die Psychiatrie eingewiesen werden. "Nach der ärztlichen Untersuchung deuten die Zeichen auf Haftunfähigkeit", sagte Oberstaatsanwalt Andreas Buick am Samstag in Hannover. Der 43-Jährige sei beim Verhör am Fraitag nicht wirklich ansprechbar gewesen. Aufgrund der schwierigen psychischen Verfassung werde der zuständige Richter den Mann - anstelle der sonst üblichen Vorführung - in der Psychiatrie aufsuchen.

Der wegen Urkundenfälschung Festgenommene hatte am Freitag im Gebäude der Polizeidirektion Göttingen einem Polizisten die Waffe entwendet und zwei Beamte mit Schüssen verletzt. Wie er das im Beisein von vier Beamten schaffte, ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch unklar. Die beiden Beamten wurden jeweils von einem Schuss ins Bein getroffen. Sie kamen in ein Krankenhaus. Der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, Thomas Rath, zeigt sich nach dem Vorfall tief betroffen. Die Kollegen der verletzten Beamten stünden noch immer unter Schock. Auch Polizeipräsident Robert Kruse ist fassungslos "angesichts der Brutalität des Täters".

Das Amtsgericht Göttingen hatte wegen mehrfacher Urkundenfälschung einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 43-Jährigen erlassen. Als gewaltbereit sei der auch schon wegen Drogendelikten aufgefallene Mann bisher nicht eingestuft worden. Die Waffe entwendete er, als ihm Fingerabdrücke abgenommen und er fotografiert werden sollte. Nachdem er die Schüsse abgefeuert hatte, konnten ihn Polizisten überwältigen.

jwi/DPA/DPA

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