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Kopfschuss in der Silvesternacht: Wer tötete die elfjährige Janina?

Nach dem Tod eines elfjährigen Mädchens durch den Schuss einer Kleinkaliberwaffe fahndet die Polizei nach dem Täter. Ob es eine fahrlässige oder vorsätzliche Tat war, ist nach wie vor unklar. Die Ermittler setzen auf öffentlichen Druck.

Die Mutter der elfjährigen Janina trauert um ihre Tochter

Magdalena M. hat ihre Tochter verloren: Sie hofft, dass der Täter sich stellt.

Es begann als fröhliche Silvesterfeier und endete in einem Drama: Im bayerischen Oberaurach traf ein Schuss aus einer Kleinkaliberwaffe ein elfjähriges Mädchen am Kopf - es starb nur wenige Stunden nach Anbruch des neuen Jahres. Die Polizei ermittelt unter Hochdruck, eine 50-köpfige Sonderkommission wurde eingerichtet. Doch auch vier Tage nach dem tragischen Vorfall ist noch immer nicht geklärt: Wer schoss auf das kleine Mädchen - und warum?

"Wir gehen von einem Tötungsdelikt aus", sagte Oberkommissarin Kathrin Thamm vom Polizeipräsidium Unterfranken zum stern. Ob dies fahrlässig oder vorsätzlich geschah, wisse man noch nicht. Bislang seien zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. "Den großen Durchbruch gab es jedoch noch nicht." Die Polizei sucht weiterhin dringend nach Zeugen. 

Suche mit Spürhunden und Metalldetektoren

Die Schülerin war kurz nach Mitternacht mit Erwachsenen und Freunden auf der Straße in der Kleinstadt Oberaurach unterwegs. Laut Polizei wurde sie gegen 1 Uhr plötzlich von einem metallischen Gegenstand getroffen. Das Mädchen brach bewusstlos zusammen. In den Morgenstunden starb die Elfjährige im Krankenhaus.

Beamte der Kriminalpolizei suchten am Wochenende den Tatort und das nähere Umfeld nach Spuren ab, auch Metalldetektoren und Spürhunde kamen zum Einsatz - bislang ohne Erfolg.

Wie will die Polizei den Täter überführen?

Die Polizei vernimmt zahlreiche Personen. Es werden auch Personen überprüft, die in der Nähe des Tatortes wohnen oder sich in der Silvesternacht dort aufgehalten haben. Die Beamten prüften zudem, wer in Oberaurach einen Waffenschein besitzt.

Letztlich besteht bei den Ermittlern auch die Hoffnung, dass der Druck durch die Nachbarschaft oder die Medien so groß wird, dass sich der Täter selbst stellt.

Aus diesem Grund wandte sich nun auch die Mutter des getöteten Mädchens an die Öffentlichkeit. Magdalena M. zeigt Fotos ihrer Tochter und fordert den Täter auf, sich zu melden, berichtet "InFranken". "Diejenigen, die das waren, sollen wissen, dass sie mir meine Tochter, mein Leben weggenommen haben", sagte sie.


Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, bittet die Polizei, sich unter der Nummer 09721/202-1731 zu melden.

kis
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