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Der "König von Deutschland" muss ins Gefängnis

Peter Fitzek soll jahrelang unerlaubt Bankgeschäfte betrieben und Gelder von rund 550 Anlegern veruntreut haben. Nun hat das Landgericht Halle den selbsternannten "König von Deutschland" zu fast vier Jahren Haft verurteilt.

Peter Fitzek

Der Ankläger hatte für Fitzek vier Jahre Haft gefordert

Im Untreueprozess gegen den selbsternannten "König von Deutschland" vor dem Landgericht Halle ist der Angeklagte zu drei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht verurteilte den 51-Jährigen am Mittwoch wegen unerlaubter Bankgeschäfte. Diese soll Fitzek laut Anklage zwischen 2009 und 2013 in Wittenberg betrieben haben.

Peter Fitzek rief eigenes Königreich aus

Rund 550 Menschen sollen demnach insgesamt rund 1,7 Millionen Euro auf Sparbücher eingezahlt haben. Von diesen soll Fitzek nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft 1,3 Millionen für eigene Zwecke verwendet haben.

Fitzek hatte 2012 ein eigenes Königreich ausgerufen und sich sogar krönen lassen. Er stand bereits mehrfach vor Gericht und wurde unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt. Seit dem vergangenen Sommer sitzt er in Untersuchungshaft. Der Ankläger hatte vier Jahre Haft gefordert, die Verteidigung auf Freispruch plädiert.


car/AFP
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