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IS-Anhänger schießt elf Mal auf Polizisten

In den USA hat ein Polizist einen islamisch motivierten Anschlag überlebt. Der Angreifer feuerte elf Mal auf den Beamten. Der 30-jährige Täter bekannte sich nach dem Angriff zur Terrormiliz IS.

In Philadelphia hat ein IS-Anhänger auf einen Polizisten geschossen

Der Attentäter aus Philadelphia hatte den Polizisten an einer Kreuzung attackiert

Ein mutmaßlicher Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hat in der US-Ostküstenstadt Philadelphia einen Polizisten angeschossen und schwer verletzt. Der Polizeibeamte habe die Attacke mit drei Schüssen in den linken Arm überlebt, sagte der Polizeichef von Philadelphia, Richard Ross am Freitag in Philadelphia.

Der 30-jährige Edward Archer war am späten Donnerstagabend (Ortszeit) an einer Kreuzung auf den Streifenwagen des Beamten Jesse Hartnett zugerannt und hatte durch das Fenster an der Fahrerseite mindestens elf Schüsse aus einer gestohlenen Polizeipistole abgefeuert abgegeben.

Der angeschossene Hartnett konnte seinerseits die Verfolgung aufnehmen und den Täter mit einem Schuss ins Gesäß stellen. Archer sei als Krimineller polizeibekannt.

Das Bild zeigt den IS-Anhänger Edward Archer, der in Philadelphia auf einen Polizisten schoss.

Der 30-jährige Edward Archer feuerte in Philadelphia auf einen Polizisten


Täter von Philadelphia bekennt sich zum IS

Der Angreifer habe gestanden und sich zur IS-Miliz bekannt, hieß es. Zur Begründung habe er angegeben, die US-Polizei verteidige Gesetze, die nicht im Einklang mit der Lehre des Islam stünden. Er habe auch Allah gepriesen. "Er hat aber sehr viel gesagt", sagte der Polizeichef zur Motivlage.

Der angeschossene Polizist von Philadelphia Jesse Harnett

Der Polizist Jesse Harnett wurde in Philadelphia auf offener Straße angeschossen


Polizeichef Ross sprach von einer "absolut schaurigen" Tat. Noch sei unklar, ob es sich um einen Einzeltäter gehandelt habe oder der Verdächtige einer Gruppe angehöre.

Der Vorfall von Philadelphia dürfte die Sorge vor Anschlägen im Namen des IS in den USA weiter erhöhen. Anfang Dezember hatte ein pakistanischstämmiger US-Bürger zusammen mit seiner pakistanischen Ehefrau die Weihnachtsfeier seines städtischen Arbeitgebers im kalifornischen San Bernardino gestürmt. Das Paar tötete 14 Menschen und wurde später von der Polizei erschossen. Die Ehefrau soll der Dschihadistenmiliz im Online-Netzwerk Facebook die Treue geschworen haben.

jek/DPA/AFP
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