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US-Gericht verurteilt Promi-Hacker zu zehn Jahren Haft

Über Monate hinweg hatte ein Hacker Handys und Computer vieler Stars ausspioniert. Intime Fotos von Scarlett Johansson, Mila Kunis und Christina Aguilera kursierten im Netz. Jetzt wurde er verurteilt.

  Unter anderem hat der verurteilte Hacker Scarlett Johansson, Christina Aguilera und Mila Kunis über Monate hinweg bespitzelt

Unter anderem hat der verurteilte Hacker Scarlett Johansson, Christina Aguilera und Mila Kunis über Monate hinweg bespitzelt

Ein 36-jähriger US-Amerikaner, der über Jahre hinweg Computer und E-Mail-Postfächer vieler Hollywood-Stars angezapft hatte, ist am Montag zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Wie das Internetportal "TMZ.com" berichtete, muss der Mann aus Florida zudem eine Geldstrafe in Höhe von 76.000 Dollar (knapp 58.000 Euro) zahlen.

Im März hatte Christopher Chaney sich vor einem Gericht in Los Angeles in neun Anklagepunkten schuldig bekannt. Ihm wurden unter anderem illegales Abhören, Identitätsdiebstahl und Beschädigung von Computern vorgeworfen. Der Angeklagte habe den Opfern mit dem Eindringen in deren Privatsphäre eine "unglaubliche Missachtung" entgegengebracht, führte der Richter aus. Zwei der Stars soll Chaney mehr als zehn Jahre lang auf diese Weise verfolgt haben.

Mila Kunis in der Badewanne

Der Täter hatte gestanden, mehr als 50 Opfer, darunter Scarlett Johansson, Mila Kunis oder Christina Aguilera von November 2010 bis Oktober 2011 ausspioniert zu haben. Er hackte ihre Konten, griff auf private Fotos und Informationen zu und verbreitete sie online. So tauchten beispielsweise Nacktfotos von Johansson im Internet auf. Die Schauspielerin hatte die Bilder selbst zu Hause vor einem Spiegel mit einer Handykamera aufgenommen. Von Popstar Aguilera erschienen ebenfalls gewagte Bilder im Netz, Fotos der Schauspielerin Mila Kunis zeigten sie in der Badewanne.

Nach einer elfmonatigen Fahndung des FBI wurde Chaney im Oktober vergangenen Jahres in seinem Wohnort Jacksonville in Florida festgenommen und gegen Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Laut "TMZ.com" ist Chaney mit seiner Haftstrafe noch relativ glimpflich davongekommen. Ihm hätten unter Umständen bis zu 121 Jahre Gefängnis gedroht.

hw/DPA/AFP/Bang/DPA

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