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Nazi-Attacken auf "Lausitzer Rundschau"

Nazis haben die Redaktion der "Lausitzer Rundschau" in Spremberg attackiert. Sie beschmierten das Gebäude mit Hakenkreuzen und rechtsradikalen Sprüchen. Für die Zeitung war es nicht der erste Angriff.

  Nazi-Angriff auf die "Lausitzer Rundschau", Lokalredaktion Spremberg

Nazi-Angriff auf die "Lausitzer Rundschau", Lokalredaktion Spremberg

Die Redakteure der art1065,4730819;"Lausitzer Rundschau" in Spremberg berichten seit Jahren über die Aktivitäten der Neonazis in Brandenburg. In der vergangenen Nacht suchten Unbekannte - wieder einmal - ihr Büro auf. Hakenkreuze und antisemitische Sprüche schmierten sie an die Fensterscheiben der Redaktion. Diese Tweets verbreitete Reporter René Wappler:

Reporter ist Träger des Henri-Nannen-Preises

Wappler wird regelmäßig von Nazis bedroht. Doch er berichtet weiter. Dafür erhielt er den "Leuchtturm"-Preis des Netzwerks Recherche und den Henri-Nannen-Preis für Verdienste um die Pressefreiheit. Auf Twitter gab es sogleich Zuspruch für die Verbreitung der Nachricht über den erneuten Angriff:

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. "Diese Einschüchterung funktioniert bei uns ganz und gar nicht. Wir dulden es absolut nicht, zu versuchen, auch nur in irgendeiner Weise die Meinungsfreiheit einzuschränken", sagte Chefredakteur Johannes M. Fischer. Dies sei innerhalb von zwei Jahren der dritte Übergriff dieser Art auf die Redaktion in Spremberg.

So wurde 2012 die Lokalredaktion mit Tierblut und Innereien besudelt. Die Zeitung hatte zuvor über einen Neonazi-Aufmarsch vor dem städtischen Bismarckturm berichtet.

llf mit DPA
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