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Deutschlands Pannenklinik

Keime, Prügelattacken, Vergewaltigung betäubter Mädchen - ein funktionierender Krankenhaus-Alltag sieht anders aus. Ein Überblick über die schlimmsten Pleiten der Berliner Mammutklinik.

Von Elias Schneider

  An der Berliner Charité häufen sich in letzter Zeit die Skandale

An der Berliner Charité häufen sich in letzter Zeit die Skandale

  • Elias Schneider

Betäubt und hilflos vergewaltigt werden - eine Horrorvorstellung. Genau so geschehen an einem der größten Krankenhäuser Deutschlands, der Berliner Charité: Ein Pfleger soll sich dort in der vergangenen Woche an einem 16-jährigen Mädchen vergangen haben - zu dem Zeitpunkt, als die junge Patientin gerade aus der Narkose erwachte. Jetzt hat sich herausgestellt: Es war wohl nicht das erste Mal, dass der Mitarbeiter Jugendliche unsittlich berührt hat. "Mir sind drei Ereignisse bekannt, die allerdings schon mindestens fünf Jahre zurückliegen", sagte der Klinikchef der Berliner Charité, Karl Max Einhäupl. Er räumte in diesem Zusammenhang ein Kommunikationsproblem an dem Großkrankenhaus ein. Mittlerweile hat die Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen eingeleitet. "Wir ermitteln mit Hochdruck", sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Martin Steltner, am Donnerstag.

Der aktuelle Skandal fügt sich in eine lange Reihe von Missständen an dem Uniklinikum:

Darmkeime

Im Oktober 2012 erkrankten rund 22 Neugeborene in der Charité-Außenstation des Virchow-Klinikums an einer Darm-Infektion mit Serratien-Keimen. Der Infektionsherd wurde bis heute nicht gefunden.

Im gleichen Zeitraum verstarb auch ein neugeborener Säugling - mutmaßlich aufgrund der Keiminfektion. Durch eine Obduktion konnte allerdings nachgewiesen werden, dass das Kind nach einer hochkomplizierten und riskanten Herz-Operation eines natürlichen Todes gestorben war. Elf infizierte Babys liegen immer noch isoliert auf der Station.

Verschwundenes Baby

Die Leiche dieses verstorbenen Frühchens verschwand im Laufe der Ermittlungen am 24. Oktober spurlos. Erst nach stundenlanger Suche wurde das tote Baby auf der Pathologie der Charité gefunden - es war irrtümlich bereits beerdigt worden.

Wie auch im Fall der Darmkeime geriet die Charité für ihre Informationspolitik in die Kritik: Es dauerte in beiden Fällen lange, bis die Öffentlichkeit und zuständige Gesundheitsbehörden informiert wurden. Klinikchef Einhäupl räumte danach Fehler bei der Information der Öffentlichkeit ein: "Heute würde ich fordern, die Öffentlichkeit sofort bei einem Keim-Ausbruch zu informieren."

Verprügelter Arzt

Am 25. Oktober wurde der Chefarzt der Gynäkologie, Prof. Dr. Jalid Sehouli, von zwei unbekannten Männern mit Fußtritten und Stöcken attackiert und dadurch schwer verletzt. Laut Polizei wollten sich die zwei Angreifer möglicherweise an dem Gynäkologen für die vermeintlich falsche Behandlung einer Frau rächen. Eine Verbindung zu den erkrankten Säuglingen sei aber auszuschließen - das Opfer ist nicht in dem betreffenden Bereich tätig.

Toter liegt tagelang auf Klinik-WC

Grusel-Schlagzeilen machte die Klinik auch im März 2009. Damals lag die Leiche eines 29 Jahre alten Dresdners tagelang unentdeckt auf einer Toilette. Der Körper war teilweise bereits verwest.

Am 6. März war der Mann in die Notaufnahme eingeliefert worden, in seinem Gepäck Drogen-Spritzbesteck. Er war ansprechbar, verweigerte die Behandlung und verließ nach nur zehn Minuten die Notaufnahme. "Da eine akute Vitalgefährdung zu diesem Zeitpunkt sicher auszuschließen und die Geschäftsfähigkeit ausreichend gegeben war, wurde keine polizeiliche Suche veranlasst", erklärte Charité-Sprecherin Kerstin Endele. Was folgte, ist weiterhin Gegenstand von Spekulationen - fest steht nur, dass die Leiche des Mannes eine knappe Woche später auf einer öffentlichen Toilette des Krankenhauses gefunden wurde.

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