Startseite

15 Monate Haft für Bahn-Erpresser

Um Aufmerksamkeit zu bekommen, fordert ein Häftling 19 Millionen Euro von der Deutschen Bahn. Der frühere Lokführer droht mit einem schweren Zugunglück. Jetzt bekommt er die Quittung vor Gericht.

  Wegen Erpressung der Deutschen Bahn muss ein ehemaliger Lokführer für 15 Jahre ins Gefängnis

Wegen Erpressung der Deutschen Bahn muss ein ehemaliger Lokführer für 15 Jahre ins Gefängnis

Ein früherer Lokführer wollte 19 Millionen Euro von der Deutschen Bahn erpressen und muss deshalb 15 Monate in Haft. In E-Mails unter anderem an Bahnchef Rüdiger Grube hatte der 37-Jährige ein Zugunglück mit vielen Toten angedroht. Das Berliner Landgericht verurteilte den Mann am Dienstag wegen versuchter Nötigung und Störung des öffentlichen Friedens.

"Die Tat war so dilettantisch, dass für jeden klar war, dass keine Gefahr bestand", urteilte das Gericht. Es sei zweifelhaft, ob es dem Berliner überhaupt um das Geld ging. Dem Gutachter nach heischte der Mann um Aufmerksamkeit. Der vielfach vorbestrafte Mann sei nach langen Gefängnisaufenthalten vereinsamt.

Die E-Mails, die der Verurteilte im vergangenen Jahr während eines Freigangs an seinen früheren Arbeitgeber und an Medien verschickt hatte, führten schnell auf seine Spur. Die Strafanstalt lag nach Angaben eines Ermittlers nahe einer für Logistik zuständigen Tochterfirma der Bahn, die den Lokführer früher beschäftigt habe.

Der 37-Jährige hatte im Prozess geschwiegen. Sein Traum vom Lokführer sei schon vor Jahren geplatzt - so hatte das Gericht es verlesen. Die Deutsche Bahn habe ihn in den 90er Jahren krankheitsbedingt entlassen.

jat/DPA/DPA
täglich & kostenlos
Täglich & kostenlos

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.

Partner-Tools