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Vanessas Mörder muss in Sicherungsverwahrung

Hochgradig gefährlich: Der Mörder der zwölfjährigen Vanessa muss laut dem Landgericht Augsburg in nachträgliche Sicherungsverwahrung. Der Mann hatte das Mädchen erstochen, das Motiv ist unklar.

  Vanessas Mörder in Schutzkleidung während einer Tatortbegehung im Februar 2002: Zehn Jahre Jugendhaft hat der 30-Jährige abgesessen

Vanessas Mörder in Schutzkleidung während einer Tatortbegehung im Februar 2002: Zehn Jahre Jugendhaft hat der 30-Jährige abgesessen

Der Mörder der 12-jährigen Vanessa aus Bayern kommt in Sicherungsverwahrung. Mit dieser Entscheidung gab die Jugendkammer des Augsburger Landgerichts am Donnerstag einem Antrag der Staatsanwaltschaft statt. Der heute 30-jährige war in der Nacht vom Rosenmontag zum Faschingsdienstag 2002 als Tod verkleidet in das Kinderzimmer von Vanessa eingedrungen und hatte das schlafende Mädchen mit 21 Messerstichen getötet. Die Tat des sogenannten Maskenmörders sorgte damals bundesweit für Schrecken.

Bei dem Täter bestehe weiterhin eine hohe Wahrscheinlichkeit schwerster Gewalt- oder Sexualdelikte, sagte der Vorsitzende Richter Lenart Hoesch in der mündlichen Urteilsbegründung. Der Verurteilte habe Gutachten zufolge große emotionale und soziale Defizite. Er fühle sich fremd in der realen Welt und ziehe sich daher in eine Fantasiewelt zurück.

Die Jugendhöchststrafe von zehn Jahren Haft hat der Täter bereits verbüßt. Die Staatsanwaltschaft hielt ihn aber weiter für hochgradig gefährlich und hatte die Anordnung einer nachträglichen Sicherungsverwahrung verlangt. Die Verteidigung hatte dies als Willkürmaßnahme ohne rechtliche Grundlage abgelehnt. Die Voraussetzungen für die nachträgliche Verwahrung sind äußerst streng.

cjf/AFP/DPA/DPA
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