Startseite

Das Land der Langfinger und Einbrecher

Alle vier Minuten wird eine Wohnung oder ein Haus aufgebrochen. Laut Kriminalstatistik haben die Einbrüche im vergangenen Jahr um fast zehn Prozent zugenommen.

  Einbrüche boomen, die Aufklärungsquote ist niedrig

Einbrüche boomen, die Aufklärungsquote ist niedrig

Der erschreckende Anstieg der Einbrüche geht laut "Welt am Sonntag" aus der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor. Danach stieg die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle im vergangenen Jahr um 9,3 Prozent auf 132.595. Das ist dem Bericht zufolge der höchste Wert seit zehn Jahren. Die Aufklärungsquote habe dagegen nur 16,2 Prozent betragen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) will die Statistik an diesem Mittwoch in Berlin vorstellen.

Vor allem der Diebstahl elektronischer Geräte wie Laptops und Smartphones führt demnach dazu, dass auch die Schadenssummen neue Spitzenwerte erreichen. "Die Kosten kletterten deutlich nach oben. Insgesamt zahlten die deutschen Hausratversicherer rund 430 Millionen Euro, ein Plus gegenüber 2010 von 23 Prozent und so viel wie zuletzt vor 13 Jahren", sagte Christian Lübke vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) dem Blatt. Der Verband beziffert die Schadenssumme 3050 Euro pro Einbruchsopfer.

Fahrräder bei Dieben begehrt

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, forderte die Innenministerkonferenz auf, eine "konzertierte Aktion" gegen Wohnungseinbrüche zu beschließen. "Was die Bürger wirklich betrifft, ist von der Politik viel zu lange vernachlässigt worden. Deutschland entwickelt sich zum Paradies für Einbrecher", sagte Witthaut.

Auch die Gesamtkriminalität ist dem Bericht zufolge 2011 erstmals wieder gestiegen - nachdem sie sechs Jahre lang beständig zurückgegangen war. Die Kriminalstatistik weist demnach 5,99 Millionen von der Polizei erfasste Straftaten aus. Das sei ein Zuwachs um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zugleich sei die Aufklärungsquote von 56,0 auf 54,7 Prozent gesunken.

Die Diebstahldelikte haben laut "Welt am Sonntag" mit 40,1 Prozent den größten Anteil an der Gesamtkriminalität. Registriert wurden demnach 2,4 Millionen Diebstähle, ein Plus von 4,4 Prozent. Der Fahrraddiebstahl habe um 7,2 Prozent auf 328.748 Fälle zugenommen, der Diebstahl in und aus Kraftfahrzeugen (Airbags, Navigationsgeräte, Radios) um 2,2 Prozent auf 242.563 Fälle.

AFP/AFP

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools