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15. März 2010, 14:46 Uhr

23 Millionen Euro Jahresgehalt für Berlusconi

Regierungschef Silvio Berlusconi führt die Verdienstliste der italienischen Politiker mit weitem Abstand an. Laut eigener Steuerklärung hat der Politiker im Jahre 2008 offiziell 23 Millionen Euro verdient. Ein Jahr zuvor waren es "nur" 14,5 Millionen Euro.

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Kann mit dem Kassensturz 2008 zufrieden sein: Silvio Berlusconi© Ettore Ferrari/EPA

Der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi hat anno 2008 nach eigenen Angaben gut 23 Millionen Euro verdient. Das geht aus den am Montag vom Parlament veröffentlichten Steuererklärungen der Abgeordneten für das Jahr 2008 hervor. Damit liegt der Regierungschef in der Verdienstliste der Politiker mit weitem Abstand vor. Für 2007 hatte er noch ein wesentlich niedrigeres Einkommen von 14,5 Millionen Euro angegeben. Unter Berlusconis Kabinettskollegen ist Verteidigungsminister Ignazio La Russa mit einem angegebenen Einkommen für 2008 von 517.000 Euro der Reichste.

Auf dem letzten Platz unter den Regierungsmitgliedern liegt Wirtschafts- und Finanzminister Giulio Tremonti mit 39.672 Euro. Für 2007 hatte er sein Einkommen noch mit 4,5 Millionen Euro angegeben. Berlusconi ist als Chef der rechtsgerichteten Partei Volk der Freiheit (PDL) auch der reichste Parteivorsitzende in Italien. Nach ihm folgen der Parteichef der Oppositionspartei Italien der Werte (IDV), Antonio Di Pietro, mit 193.000 Euro und der Chef der rechtspopulistischen Liga Nord, Umberto Bossi, mit etwa 156.000 Euro. Pier Luigi Bersani, Chef der oppositionellen Demokratischen Partei, liegt mit 150.000 Euro auf dem vierten Platz.

AFP
 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
sportartmakler (16.03.2010, 13:22 Uhr)
23mio offiziell
am ende wirds wohl ne ganze schippe mehr sein.

falls ungereimtheiten auftauchen kann er ja dann sein 20. oder 21. gesetz verabschieden was ihn von der strafverfolgung befreit.

und falls die geschäfte mal nicht so laufen erhöhen wir doch einfach die steuersätze der konkurrenten wie im fall von sky.

korruption und vorteilsnahme sind ja nun wirklich keine seltenheitb in bestimmten kreisen.

eine schande für europa dass das ganze derart öffentlich ablaufen kann
NewWorld (16.03.2010, 11:59 Uhr)
@UKARGIE
Das ist ja schön, das ihre Monarchie dem Staat auch noch Geld bringt, wobei das alles eine Show-Veranstaltung ist.
Aber sie glauben doch nicht wirklich, dass ihre Politiker, die letztendlich UK regieren, nicht korrupt sind?
UKARGIE (16.03.2010, 11:07 Uhr)
Korrupt!
Wenn man denkt, dass die gesamte Britische Monarchie uns 35 Millionen Pfund im Jahr kostet, inkl. Unterhalt der Schlösser, Civil List, Reisen, usw. Als Gegenleistung tritt die Krone die Einnahmen der 'Crown Estates an den Staat ab, die jährlich weit über 150 Millonen Pfund einbringen, ohne dabei zu denken was die Monarchie wirtschaftlich bringt, geschweige was wofür sie steht (Traditon, Stolz, Einheit, Ruhepol, usw) dann bin ich so froh, dass ich in einer Monarchie und nicht ein einer korrupten Republik in Europa leben muss!
Die gesamtausgaben der Monarchie kann jeder Untertan bis zum lezten Penny im königlichen Webseite nachvollziehen. Ich möchte nicht wissen wofür Berlusconi das Geld ausgibt, In den lezten 20 Jähren sind die Kosten der Britischen Monarchie nominell um mehr als die Häfte gesunken, ich möchte sehen ob es irgendeine Republik gibt, die das geschafft hat!
you_me_2 (16.03.2010, 07:06 Uhr)
Das wird wohl vur das sein,...
..was er versteuert.

Aber als Chef einer "ehrenwerten" Gesellschaft wird wohl noch einiges mehr auf seine Auslandskonten fließen.
Lazarus09 (15.03.2010, 21:09 Uhr)
Der Ehrenwerte Don Berlusconi
Il padrino reale....Stima e rispetto.
Der Echte Pate , Hochachtung und Respekt.

Wie auch in Deutschland findetet man die wahren Spitzbuben in der Politik..eine Ehrenwerte Gesellschaft
Corazito3333 (15.03.2010, 18:05 Uhr)
Ein Mann der "es geschafft hat"
die Interessen der Italiener vertritt er nicht, nur seine eigenen wie unsere Politiker!!!
Ob ein Mafiaboss soviel verdient???????
bR4iNST0RM (15.03.2010, 17:16 Uhr)
Na dann!
Mich würde es nicht wundern, wenn "unsere" Vertreter dieses Beispiel bei der nächsten Diätenerhöhung heranziehen.
Zum Glück kann man das nicht als reines Politikergehalt werten! Er hat ja in genügend anderen Geschäften die Finger drin. Und das geht gar nicht! Als Politiker hat man für die Politik, sprich für das Volk, da zu sein. Zumindest war es mal so angedacht.
Heute sind auch "unsere" Vertreter schon lange nicht mehr das, wofür sie gewählt wurden. Immerhin: Interessen vertreten sie noch. Nur nicht mehr die des Volkes. Aber wer will schon so kleinlich sein!?
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