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Köln will doch zahlen - aber so wie 2012

Die Stadt Köln gibt ihre Totalverweigerung gegenüber der neuen Rundfunkgebühr auf. Die Einigung mit dem WDR sieht vor, jetzt doch zu zahlen - allerdings zunächst zu den alten Konditionen.

Die Stadt Köln hatte die Neuregelung der Rundfunkbeiträge als "bürokratischen Irrsinn" bzeichnet.

Die Stadt Köln hatte die Neuregelung der Rundfunkbeiträge als "bürokratischen Irrsinn" bzeichnet.

Die Stadt Köln zahlt jetzt doch wieder Rundfunkgebühren - allerdings vorerst so wie 2012 und nicht nach dem neuen System. Die Stadt und der WDR bestätigten, dass sich beide Seiten entsprechend geeinigt hätten. Gleichzeitig würden Gespräche geführt, wie das neue System mittelfristig doch umgesetzt werden kann.

Die Stadt Köln befürchtet eine Kostenexplosion und übergroßen bürokratischen Aufwand. Das größte Problem sieht sie darin, dass künftig für jede Betriebsstätte eine Gebühr entrichtet werden soll. Demnach müsste man sogar für einen Friedhof mit Aufenthaltsraum zahlen, sagte die Stadtsprecherin. Und dort werde eher weniger ferngesehen.

Die Stadt hatte zuvor angekündigt, die Zahlungen vorläufig einzustellen. Begründung: Sie müsse erst mal ermitteln, für was und wen genau sie nach der neuen Regelung wie viel zu zahlen habe.

fw/DPA/DPA
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