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Geisterfahrer von Offenburg war betrunken

Zeugen hatten bereits von einer Zechtour berichtet, nun ist es auch amtlich: Der Geisterfahrer, der den Horrorcrash mit sechs Toten auf der A5 bei Offenburg verursacht hat, war betrunken.

  Eine Blume auf einem Geländer an der A5 bei Offenburg erinnert an die Opfer des Horrorcrashs

Eine Blume auf einem Geländer an der A5 bei Offenburg erinnert an die Opfer des Horrorcrashs

Der 20 Jahre alte Geisterfahrer, der am Sonntag bei Offenburg einen Unfall mit sechs Toten verursacht hat, ist betrunken gewesen. 1,9 Promille Alkohol seien im Blut des Mannes bei der Obduktion festgestellt worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Es könne aber noch nicht sicher gesagt werden, ob dies den Unfall verursacht hat, sagte ein Sprecher. Derzeit würden beispielsweise Zeugen befragt, ob der 20-Jährige vor dem Unfall Schlangenlinien fuhr. Der Mann aus dem badischen Ortenaukreis war am frühen Sonntagmorgen auf der Autobahn 5 nahe Offenburg als Geisterfahrer unterwegs gewesen.

Weiterhin Zeugen gesucht

Die Polizei sucht weiterhin dringend Zeugen. Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass der Falschfahrer unmittelbar vor dem tödlichen Zusammenstoß von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen wurde. Diese sollten sich melden.

Zeugenhinweise könnten helfen, die Unfallfahrt zu rekonstruieren. Parallel werden den Angaben zufolge die Leichen obduziert und Verkehrsexperten mit Gutachten beauftragt. Mit schnellen Ergebnissen werde nicht gerechnet, heißt es. Hinweise auf einen Suizid des Unfallfahrers gibt es laut Polizei nicht.

dho/DPA/DPA

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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