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Eine Beamtin aus dem Sozialamt bestiehlt ihre Kollegin und möglicherweise auch eine Praktikantin. In ihrer schwierigen Lebenssituation habe ihr das Stehlen einen Kick verschafft, so die wenig reuige Angeklagte.
Im Bad seiner Minipension hatte ein Mann eine Kamera installiert. Aber nicht, so behauptet der Angeklagte vor Gericht, um die weiblichen Gäste zu beobachten. Sie sei nur zur Erziehung der hauseigenen Katzen gedacht.
Eine Rentnerin mit großem Herz ist der Liebling von Berlins Nachtschwärmern, die sie seit Jahren mit belegten Brötchen beliefert. Aber wie werden die Brötchen hergestellt? Die Ekel-Küche soll die Polizei möglichst nicht betreten. In ihrer Not greift die ältere Dame zu unkonventionellen Mitteln und landet letztlich vor Gericht.
Zwei Kaninchen sterben auf der Bühne einer Berliner Galerie und werden später verspeist. Ohne Töten kein "Kaninchen an Apricot" lautet die Botschaft der Performance. Die Botschaft zweier Gerichte lautet: Tiere dürfen nicht getötet werden - auch nicht um der Kunst willen. Es wird nicht das letzte Urteil sein.
Eine Rechtsanwältin hat zu hohe Gebühren kassiert. Und Geld veruntreut. Und einen Arzt geschlagen. Aber dafür Reue zeigen? "Ich habe mich völlig korrekt verhalten", sagt die Anwältin trotzig. Nun muss sie vor Gericht, und das ist ihr sehr unangenehm. Zu Recht.
Es klang nach einem Riesen-Skandal: Der FC Bayern habe für eine Niederlage gegen St. Petersburg Millionen kassiert. Verbreitet wurde die Geschichte von der Disziplinarabteilung der Uefa. Der frühere Chefermittler und sein Mitarbeiter wurden deshalb jetzt verurteilt.
Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat einen Strafbefehl gegen einen sächsischen Landtagsabgeordneten der rechtsextremen NPD wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen Körperverletzung beantragt.
Erst die Manipulationsaffäre um Robert Hoyzer, dann der Sexskandal Kempter/Amerell und nun die Ermittlungen gegen mehrere DFB-Schiedsrichter: Das Image einer ganzen Gilde steht auf dem Spiel.
Den steigenden Einkommen von Gaunern will nun auch Bundesjustizministerin Zypries Rechnung tragen - und plant eine drastische Anhebung der bisherigen Geldstrafen. So könnte demnächst die Höchststrafe von bisher 1,8 auf 7,2 Millionen Euro steigen.
Der frühere Nationaltorwart Oliver Kahn muss 125.
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