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Japan hat einen neuen Außenminister: Takeaki Matsumoto tritt die Nachfolge von Seiji Maehara an, der am Wochenende im Zusammenhang mit einer illegalen Spendenaffäre zurückgetreten war.
Angesichts des Rekordeinburchs der Wirtschaft nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe hat die japanische Regierung um ausländische Geschäfte mit den heimischen Firmen und um Touristen geworben.
Der AKW-Betreiber Tepco will in Fukushima mehr Roboter einsetzen, um Strahlungskarten des havarierten Kraftwerks zu erstellen. Ein hoher japanischer Beamter gibt dagegen seinen erst vor kurzem erworbenes Amt wieder auf.
Tokio und Washington haben eine gemeinsame Initiative für den Wiederaufbau nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan angekündigt, an der sich auch die Privatwirtschaft beteiligen soll.
Keine schnelle Besserung in Sicht: In Tokio hat die Betreiberfirma Tepco jetzt einen Zeitplan für die Arbeiten im Unglücksreaktor Fukushima vorgelegt. Demnach ist erst in Monaten mit einer Normalisierung der Lage zu rechnen.
Im Kernkraftwerk Fukushima kämpfen die Arbeiter weiterhin mit den havarierten Reaktoren. Wasser soll die Brennstäbe kühlen, eingeleiteter Stickstoff eine Explosion verhindern. Erst jetzt beginnt die Suche nach Opfern direkt im Umkreis des AKW.
Das zerstörte AKW Fukushima ist weiter außer Kontrolle. Noch immer fließt radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Erste Versuche, das Leck zu stopfen, sind misslungen. Unterdessen wurden die Leichen zweier AKW-Mitarbeiter gefunden.
Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist ein Schacht leck geschlagen, aus dem stark radioaktiv verseuchtes Wasser direkt in den Pazifik fließt. Die Strahlung des in dem Schacht befindlichen Wassers beträgt 1000 Millisievert pro Stunde - Lebensgefahr.
Nach Fukushima 1 und Onagawa wurden in Japan auch aus dem AKW Tokai Probleme gemeldet. Der Reaktor wird aber wohl ausreichend gekühlt. Tag 2 nach der Katastrophe in der Rückschau.
In Japan wächst die Angst vor einem GAU: Möglicherweise gerät die Lage im AKW Fukushima außer Kontrolle. Es droht eine Kernschmelze. Auch im zweiten AKW hat sich die Lage zugespitzt. Verfolgen Sie die Entwicklungen im Live-Ticker auf stern.de.
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