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19. November 2009, 07:27 Uhr

Kassandra verlässt Uniklinik Essen

Der 14-Jährige, der die neunjährige Kassandra in einen Kanalschacht geworfen haben soll, bleibt in Untersuchungshaft. Das sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Oberlandesgerichts am Mittwoch der dpa.

Der 14-Jährige, der die neunjährige Kassandra in einen Kanalschacht geworfen haben soll, bleibt in Untersuchungshaft. Das sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Oberlandesgerichts am Mittwoch der dpa. Dem Förderschüler wird versuchter Mord vorgeworfen.

Das Mädchen, das bei der Tat in Velbert lebensgefährlich verletzt wurde, hat zwei Monate nach der Tat die Uni-Klinik Essen verlassen. Das sagte Staatsanwalt Rüdiger Ihl am Mittwoch in Wuppertal und bestätigte damit Informationen der "Bild"-Zeitung. Nach wie vor habe das Mädchen keine Erinnerung an die Tat. Wo sie sich derzeit aufhält, sagte der Ermittler nicht. Er will in wenigen Wochen gegen den Verdächtigen Anklage erheben.

Das Oberlandesgericht in Düsseldorf verwarf als dritte und letzte Instanz eine Beschwerde der Verteidigerin des 14 Jahre alten Verdächtigen. Zuvor hatten bereits das Amts- und das Landgericht in Wuppertal die Inhaftierung des verhaltensauffälligen Jungen bestätigt. Die Anwältin des Jungen hatte die Untersuchungshaft als unverhältnismäßig kritisiert.

Das Mädchen war Mitte September von einem Spürhund in einem Schacht in Velbert bei Essen aufgespürt worden. An der Jacke des Mädchens entdeckten die Ermittler Faserspuren, die sie dem 14- Jährigen zuordnen. Auch sehen sie den Jungen durch Zeugenaussagen schwer belastet.

DPA
 
 
 
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