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29. Januar 2011, 19:01 Uhr

20-Jähriger soll Tat begangen haben

Über 30 Tote und fast 200 Verletzte – das war die traurige Bilanz des Terroranschlags auf dem Moskauer Flughafen. Jetzt ist der Körper des Attentäters staatlichen Behörden zufolge identifiziert. Demnach handelt es sich um einen 20-Jährigen aus dem Nordkaukasus.

Moskau, Terroranschlag, Flughafen, Nordkaukasus

36 Menschen kostete der Terroranschlag auf dem Moskauer Flughafen das Leben© Yuri Kochetkov/DPA

Den Terroranschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo mit insgesamt 36 Todesopfern soll ein 20 Jahre alter Selbstmordattentäter aus dem Nordkaukasus begangen haben. Das sagte der Sprecher der nationalen Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, nach Angaben der Agentur Interfax. Der bei der Explosion am vergangenen Montag zerrissene Körper des Mannes sei identifiziert worden. Einen Namen nannte er nicht. Die Tat sei aber aufgeklärt, mehrere weitere Tatverdächtige würden gesucht. Bei dem Blutbad waren auch 180 Menschen verletzt worden. Dutzende lagen am Wochenende weiter im Krankenhaus.

Die Behörden hatten islamistische Gruppen aus dem Nordkaukasus unmittelbar nach der Explosion für die Tat verantwortlich gemacht. Nach einem Bericht der Zeitung "Kommersant" vom Samstag wurde die Bombe am Gürtel des Selbstmordattentäters über einen Fernzünder in die Luft gesprengt. Mit dem 20-Jährigen starben 35 Menschen in der Ankunftshalle des Flughafens, darunter auch ein Deutscher.

Präsident Dmitri Medwedew wies Regierungschef Wladimir Putin am Samstag schriftlich an, bis März ein Sicherheitssystem für den öffentlichen Verkehr auszuarbeiten. Dabei sollten auch neue technische Hilfsmittel eingesetzt werden. Außerdem ordnete Medwedew an, bis Juli ein strengeres Gesetz zum Handel mit Sprengstoff

lea/DPA
 
 
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