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Heute kommt Thomas Wolf vor Gericht, einst meistgesuchter Verbrecher der Republik. Die Aufregung im Wiesbadener Landgericht ist groß. Schließlich soll der Serienräuber angekündigt haben, im Gerichtssaal Geiseln zu nehmen. "Schwachsinn", meint sein Anwalt. Wolf sei ein netter, kranker Mann.
Vor Prozessbeginn soll Thomas Wolf, einst meistgesuchter Verbrecher Deutschland, eine Geiselnahme angekündigt haben. Zudem versteht er sich auf die Flucht wie kein Zweiter. Verschärfte Sicherheit also im Wiesbadener Landgericht - und ein Prozessbeginn mit jeder Menge Spielchen.
Neun Jahre ist es her, dass Thomas Wolf nicht aus einem Hafturlaub zurückkehrte. Seitdem flüchtete der Gewaltverbrecher durch Deutschland, die Niederlande und Belgien. Immer wieder war die Polizei dicht an ihm dran, nun fasste sie ihn auf der Hamburger Reeperbahn. Porträt eines Verkleidungskünstlers, der trotz seines Versteckspiels gern unter Leute ging.
Mit einer Kontaktanzeige begann, was eine große Liebe hätte werden können. Aber der Mann, der die Annonce aufgegeben hatte, war Deutschlands meistgesuchter Verbrecher. Kosmetikerin Heidi J., die mit Thomas Wolf ausgegangen war, fand das heraus und gab der Polizei den entscheidenden Tipp zu seiner Ergreifung - mit bösen Konsequenzen, wie sie dem stern erzählt.
Er gesteht und entschuldigt sich bei seiner letzten Geisel: Schwerverbrecher Thomas Wolf zeigte am zweiten Prozesstag vor dem Wiesbadener Landgericht Reue.
Der gefasste Schwerverbrecher Thomas Wolf hat das Versteck seines Lösegeldes verraten. Die Polizei stieß an dem von ihm beschriebenen Ort in der Lüneburger Heide auf einen Behälter, in dem sich vermutlich die 1,8 Millionen Euro befinden. Wolf hatte die Frau eines Bankiers entführt. Jetzt hofft die Polizei, Hinweise auf Komplizen zu finden.
Dem mutmaßlichen Millionenerpresser Thomas Wolf drohen zusätzlich zu seiner Reststrafe 15 Jahre Haft. Bei seiner spektakulären Verhaftung vor der Kneipe "Lehmitz" auf der Reeperbahn war Wolf unbewaffnet. Kurios: Bereits in den Jahren zuvor war er von Polizisten angesprochen worden - die ihn aber nicht erkannt hatten.
Bei seiner Festnahme auf der Hamburger Reeperbahn leistete er keinen Widerstand, doch anschließend zeigte sich der mutmaßliche Millionenerpresser Thomas Wolf kaum kooperativ. In ersten Vernehmungen räumte er lediglich seine Identität ein - schwieg jedoch zu seiner jahrelangen Flucht.
Er zählte zu den meistgesuchten Gewaltverbrechern Deutschlands, nun ist er gefasst: Thomas Wolf ist der Polizei in Hamburg ins Netz gegangen. Der 56-Jährige hatte zuletzt eine Bankiersfrau entführt und ein Millionenlösegeld erpresst. Nach einem Tipp erfolgte nun der Zugriff auf der Reeperbahn.
Der seit Jahren gesuchte Gewaltverbrecher und Erpresser Thomas Wolf ist der Polizei offenbar nur knapp entwischt. In der Nähe von Delmenhorst wurde ein Fahrzeug gefunden, das er benutzt hatte. Erst vor vier Wochen hatte Wolf eine Frau entführt und Lösegeld erpresst.
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