Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Bei der Trauerfeier in Winnenden hat eine Mutter ein Klavierstück vorgetragen, das sie für ihre ermordete Tochter Viktorija komponiert hat. Viktorijas Vater Jurij beschrieb dem stern vor wenigen Wochen, was das Leben ohne die einzige Tochter bedeutet - und welche Gedanken er sich über den Mörder seiner Tochter macht.
Was ging in dem Amokläufer von Winnenden wirklich vor, der am 11. März 15 Menschen und sich selbst tötete? Über diese Frage ist ein Streit zwischen zwei renommierten Psychiatern entbrannt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Tim K. von masochistischen Phantasien gequält wurde.
Per Handy warnt eine Schülerin der Albertville-Realschule in Winnenden ihren Freund vor dem Amokläufer: "Komm nicht in die Schule." Als sie ihn anruft, hat Tim K. bereits mit gezückter Waffe die Schule gestürmt und ein Blutbad angerichtet. Rekonstruktion einer Tragödie.
Der Amokläufer von Winnenden hatte laut einem Gutachten Monate vor der Tat Tötungsphantasien - und er litt unter masochistischen Neigungen. Zudem hinterließ Tim K. einen Abschiedsbrief.
Legal kann der 17-jährige Tim K. nicht an die Waffe für seinen Amoklauf gekommen sein - das verhindern die deutschen Waffengesetze. Doch gegen die könnte der Vater des Amokläufers verstoßen haben. Ob daraus allerdings tatsächlich juristische Konsequenzen folgen, ist fraglich.
Neue Erkenntnisse nach dem Amoklauf in Winnenden: Der 17-jährige Tim K. hat seine Bluttat in der Nacht zuvor angekündigt. Nach Ermittlungen der Polizei teilte er in einem Internet-Chatroom mit: "Ihr werdet morgen von mir hören, merkt euch nur den Namen des Ortes Winnenden".
Ein bedrückender Prozess ist zu Ende. Jörg K., der Vater des Amokläufers von Winnenden, hat eine Bewährungsstrafe bekommen. Seelenheil bringt dieses Urteil kaum.
Seit 27 Prozesstagen steht der Vater des Amokläufers von Winnenden vor Gericht, weil er die Tatwaffe nicht richtig weggeschlossen hatte. Heute beginnen die Plädoyers der Nebenkläger. Im stern.de-Interview schildern die Eltern eines der Opfer den Prozessverlauf und was sie über Tim K. und seine Familie denken.
Überraschende Wende im Prozess gegen den Vater des Amokläufers Tim K.: Laut der Betreuerin der Familie wussten die Eltern, dass ihr Sohn "Hass auf die Welt" verspürte. Eine Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung in 15 Fällen ist damit wahrscheinlicher geworden. Allerdings lebt die Familie von Tim K. bereits wie in einem Gefängnis.
Der Amokläufer von Ansbach galt in der Nachbarschaft als "normaler Junge". Parallelen zu Tim K. drängen sich auf. Das Opferbündnis von Winnenden ist alarmiert und kritisiert die Politik.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Abschied Albertville-Realschule Amok Amoklauf Amokläufer Ansbach Baden-Württemberg Gottesdienst Gutachten Jörg K. Psychiater Stuttgart Tim Kretschmer Waffengesetze Warum Wendlingen Winnenden
Angela Merkel Brigitte Zypries Christian Pfeiffer Dietrich Bonhoeffer Fritz Kuhn Günther Oettinger Heidi Klum Heribert Rech Horst Köhler Horst Seehofer Johannes B. Kerner Karl-Theodor zu Guttenberg Kevin Kurányi Peter Ramsauer Phil Collins Renate Künast Ted Bundy Ursula von der Leyen Wolfgang Bosbach Wolfgang Schäuble
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".