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Das stern-Interview mit Igor Wolf hat für Furore gesorgt. Erstmals sprach die Geisel des Amokläufers von Winnenden über seine Horrorfahrt mit Tim Kretschmer und sein spektakuläres Entkommen. Lesen Sie hier das vollständige Interview mit dem Deutsch-Kasachen.
Ein Land gedenkt der Opfer von Winnenden: In einer Trauerfeier verabschiedeten sich tausende Gäste zusammen mit Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Horst Köhler von den Opfern des Amoklaufs. Der sichtlich bewegte Präsident hatte mit den Tränen zu kämpfen.
Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech sieht sich gern in der Rolle dessen, der klar und konsequent sein Amt als Mann der Fakten ausübt. Die Informationspolitik im Falle des Amoklaufs von Winnenden sowie des Phantom-Debakels erweist sich jedoch als derart fragwürdig, dass der Stuhl des CDU-Politikers jetzt bedrohlich wackelt.
Angehörige der Amoklauf-Opfer in Winnenden haben ein Verbot von Killerspielen und einen erschwerten Zugang für Jugendliche zu Waffen gefordet. Im stern.de-Interview plädiert der Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer (SPD), in dessen Wahlkreis das Massaker stattfand, ebenfalls für strengere Waffengesetze.
Nach dem Amoklauf in Winnenden machen sich Schulleiter Gedanken über mehr Sicherheit in den Schulen. Metalldetektoren wie in den USA sind kein Thema - bessere Möglichkeiten für Lehrer, um sich unmittelbar nach einem Überfall Hilfe zu holen, dagegen schon.
Die Geisel vom Winnender Amokläufer Tim Kretschmer hat offenbar ein noch größeres Blutbad verhindert. Im stern spricht der Deutsch-Kasache Igor Wolf erstmals über seine knapp zweistündige Irrfahrt mit dem Amokläufer und berichtet, dass Kretschmer ihn gefragt habe: "Meinst du, wir finden noch eine andere Schule?"
Eine Woche ist vergangen seit Tim Kretschmer in Winnenden bei seinem Amoklauf 15 Menschen mit in den Tod riss. Der Bundestag diskutiert nun mit die Folgen aus der Tat. Im Visier der Politiker: Waffen und Killerspiele. Unkonkreter werden die Forderungen, wenn es um Chancen geht, die Persönlichkeit der Jugendlichen zu stärken.
Die Albertville-Realschule in Winnenden ist durch einen Amoklauf zu trauriger Berühmtheit gelangt. Jetzt wurde sie 50 Jahre alt. Wie will man das feiern?
Gisela Mayer verlor beim Amoklauf von Winnenden ihre erwachsene Tochter Nina. Mit anderen Opferfamilien kämpft sie nun für schärfere Waffengesetze und gegen die Verrohung der Gesellschaft. Ein Gespräch über Schmerz und die Kraft durchzuhalten.
Hardy Schober hat seine 16-jährige Tochter beim Amoklauf in Winnenden verloren. Statt still zu trauern, kämpft er gegen die Waffenlobby. Deutschland müsse aus der schrecklichen Tat lernen, sagt Schober im Interview mit stern.de. Vorbild könnte Großbritannien sein.
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