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Joseph Fritzl, der Inzest-Vater von Amstetten, kann möglicherweise auch wegen Mordes belangt werden. Zu diesem Schluss kommt ein Gutachter. Es geht dabei um das gemeinsame Baby mit seiner Tochter E., das kurz nach der Geburt gestorben und von Fritzl in einem Ofen verbrannt worden war.
27 Stunden saß die Linzer Psychiaterin Dr. Adelheid Kastner dem Inzest-Täter Josef Fritzl als Gutachterin gegenüber. Sie ist dem "Monster von Amstetten" so nahe gekommen, wie kaum jemand sonst. Im stern spricht die Ärztin über Fritzls Machtgelüste, die Qualen seiner Kinder und seine Schuld.
27 Stunden lang saß die Linzer Psychiaterin Adelheid Kastner Josef Fritzl gegenüber. Die Ärztin erstellte ein Gutachten über seine Machtgelüste und seine Schuld. Im neuen stern verrät sie, wie Fritzl es geschafft hat, sich 24 Jahre lang nicht ein einziges Mal zu verraten.
Die Linzer Psychiaterin Dr. Adelheid Kastner saß 27 Stunden lang Josef Fritzl gegenüber. Die Ärztin erstellte ein Gutachten über seine Machtgelüste und seine Schuld. Im neuen stern verrät sie, wie Fritzl es schaffte, sich 24 Jahre lang nicht ein einziges Mal zu verraten.
Zuletzt hatte er beteuert, seine Taten zu bereuen, doch an dem Urteil des Schwurgerichts von St. Pölten änderte das nichts: Der Inzest-Täter Josef Fritzl ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Geschworenen sprachen ihn in allen Anklagepunkten schuldig. Fritzl hat den Richterspruch bereits angenommen.
Überraschung im Gerichtssaal von St. Pölten: Josef Fritzl hat im Inzest-Prozess von Amstetten die Schuld übernommen - auch für Mord und Sklaverei. Angeklagt ist ein Mann, der in völlig gestörten Familienverhältnissen aufwuchs. Zum ersten Mal gab er sich reuevoll.
Tat er es aus Scham? Als er den Gerichtssaal von St. Pölten betrat, verbarg der Inzest-Täter von Amstetten sein weltweit bekanntes Gesicht hinter einer blauen Kladde. Kurz danach gab Josef Fritzl seine Schuld in den meisten Anklagepunkten zu. Doch bei den Vorwürfen Mord und Sklaverei sagte er mit fester Stimme: "Nicht schuldig!"
Der österreichische Inzesttäter Josef Fritzl, der im März zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, ist in ein Spezialgefängnis verlegt worden. Die neue Unterkunft soll mehr Sicherheit bieten. Die Behörden wollen den 74-Jährigen vor möglichen Angriffen von Mitgefangenen schützen.
"Haben Sie das Urteil verstanden", fragt die Richterin. "Ja", antwortet Josef Fritzl. Mit diesen Sätzen endet der Jahrhundertprozess gegen das "Monster von Amstetten". Fritzl kommt in eine Haftanstalt für abnorme Straftäter und wird dort bis an sein Lebensende über seine Gräueltaten grübeln können.
Überraschender Sinneswandel: Josef Fritzl hat sich im Prozess um die Inzest-Taten von Amstetten in allen Punkten der Anklage schuldig bekannt - also auch des Mordes und der Sklaverei. Der Sinneswandel dürfte dadurch ausgelöst worden sein, dass die von ihm gepeinigte Tochter im Gerichtssaal auftauchte.
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