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Fassungslosigkeit herrscht unter den Ärzten, die die Familie des Inzest-Vaters Josef F. behandeln. Nichts habe zu Anfang auf die ungeheuerliche Tragödie hingedeutet, sagte Chefarzt Albert Reiter stern.de. So habe Josef F. seine 19-jährige Inzest-Tochter im Krankenhaus regelmäßig besucht und den fürsorglichen Großvater gegeben.
Letzter Tag im "Jahrhundertprozess": Staatsanwalt und Verteidigung haben im Verfahren gegen Josef Fritzl, den Inzest-Vater von Amstetten, ihre Plädoyers verlesen. Die Anklage fordert eine lebenslange Freiheitsstrafe. Fritzl selbst gab sich reumütig.
In einem Dorf im Westerwald hat sich offenbar ein jahrelanges Inzest-Drama abgespielt: Der arbeitslose Detlef S. soll mit seiner Stieftochter acht Kinder gezeugt haben. Zudem soll er sie und seine leibliche Tochter zur Prostitution gezwungen haben. Ab Dienstag steht er vor Gericht.
Warum ist keinem etwas aufgefallen? Das fragen sich viele - die Nachbarn, die Feuerwehr, aber auch der Bezirkshauptmann von Amstetten, der Josef F. mehrmals besucht hatte. Der Inzest-Vater hat inzwischen ein umfassendes Geständnis abgelegt.
Im Fall der 42-jährigen Elisabeth F. ergibt sich nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei eine über Jahrzehnte dauernde Leidensgeschichte: Vom eigenen Vater 24 Jahre lang versteckt, wurde sie missbraucht und brachte in ihrem Verlies sieben Kinder zur Welt. stern.de nennt die Stationen des Leidenswegs.
Das Medieninteresse am Prozess gegen Josef Fritzl ist groß, schließlich ist es die juristische Aufarbeitung des österreichischen Inzest-Dramas. Doch dass tatsächlich Journalisten das Gerichtsverfahren in ganzer Länge verfolgen können, ist sehr unwahrscheinlich.
Das Stück sorgte schon vor der Aufführung für lautstarke Proteste: "Pension F.", eine Satire auf den Umgang der Medien mit dem Inzestfall von Amstetten, ist nun in Wien auf die Bühne gebracht worden - unter großem Medienrummel und Polizeischutz.
Es war ein Jahrhundertverbrechen: 24 Jahre hält Josef Fritzl seine Tochter im Keller gefangen. Er quält, prügelt, vergewaltigt sie. Die Anklageschrift und ein psychiatrisches Gutachten schildern seine Grausamkeit. Im März wird ihm in Österreich der Prozess gemacht.
Mehr als 80 Jahre ist es her, dass Opa Hatzel begann, sich als Lebküchner zu betätigen. Seitdem machen seine Nachfolger ausschließlich Elisenlebkuchen.
Der 45-jährige Pole, der seine Tochter jahrelang missbraucht und zeitweise eingesperrt haben soll, sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Die Polizei will mit einem Vaterschaftstest klären, ob der Mann mit seiner Tochter zwei Kinder gezeugt hat.
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