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5. September 2008, 10:00 Uhr

Zeugin Jehovas verweigert Bluttransfusion

Weil sie Zeugin Jehovas war, ist eine Frau im Krankenhaus im hessischen Lich vor den Augen der Ärzte verblutet. Die 29-jährige Schwangere kam mit starken Blutungen ins Klinikum. Doch die Frau und ihr Mann wehrten sich gegen die lebensrettende Transfusion - weil die Anhänger der Glaubensgemeinschaft fremdes Blut ablehnen. Auch das ungeborene Baby starb.

 
 
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Bluttransfusion Zeugin Jehovas
KOMMENTARE (10 von 38)
 
Alko6 (06.09.2008, 14:33 Uhr)
Ich finde so etwas gewissenlos
Nun es ist wohl jedem seine eigene Sache wie es möchte, ob er nun eine Bluttransfusion haben will oder nicht. Nur hier ist noch ein ungeborenes Kind dadurch in Mitleidenschaft gezogen worden u. da ist es eben nicht mehr der Frau ihre eigene Entscheidung, denn so etwas bezeichne ich als Mord an einem Ungeborenen. Ich finde sowieso das Sekten wie diese zu Einfluß haben auf bestimmt Menschen. Somit macht sich auch diese Sekte schuldig finde ich. So etwas kann man nicht entschuldigen.
Matthias_mueller (05.09.2008, 20:00 Uhr)
@kaisergarten
"1. Glauben Sie nicht alles, was sich irgendso ein Typ nachts ausdenkt."
Das hat nichts mit Glauben zu tun, sondern mit Wissen. Historische, archäologische und anthropologische Fakten sind alle in einschlägiger wissenschaftlicher Literatur einzusehen. Das was Oscar Kiss Maerth vor 40 Jahren bereits aufgeschrieben hat, ist nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen. Die Fakten sind alle da, und in sich durchaus logisch. Zumal alles sehr gut zusammenpasst: archäologische Funde, schriftliche Aufzeichnungen (Genesis!), Lingame überall auf der Welt, menschliches (abartiges) Verhalten... man muss nur die Augen aufmachen, und den Menschen bei ihren Handlungen zusehen. Schon ergibt sich ein völlig anderes Bild, als man es gemeinhin hatte.
"Das Buch würde ich auf keinen Fall lesen"
Ja, habe ich mir schon gedacht. Lesen und Nachdenken ist nicht jedermanns Sache. Aber das weiß ich schon seit 30 Jahren. Der Unterschied zwischen uns besteht wohl darin, dass ich _weiß_ von was ich schreibe, während Sie _glauben_ es zu wissen. Aber das ist bei 99% der Menschen so, also bitte nicht traurig sein. Sie sind nicht allein mit diesem Problem...
Matthias
JoeausderHeide (05.09.2008, 17:50 Uhr)
An alle Klugscheisser hier...
Um das Niveau zu wahren sollte nicht aus "Wikipedia" -Artikeln zitiert werden. Die sind naemlich unserioes und triefen oftmals von einseitiger Zensur und/oder Schoenfaerberei seitens der Sekten, u.a. auch der Sekte ZJ
mr_s (05.09.2008, 16:19 Uhr)
komisch...
...ich komme beruflich viel im Bereich healthCare herum. Konnte auch mal mit einem Dr. sprechen wo es gerade um dieses Thema ging. Er meinte, dass er sich auch nicht so einfach eine Bluttransfusion verpassen lassen würde. Anscheinend gäbe es heute mehr Alternativen als vor ein paar Jahren. Und im übrigen lässte ein Arzt niemand einfach sterben. Da müssen also mehrer Faktoren in dem vorliegenden Fall vorgelegen haben. Der Spiegel hat gestern schon über diesen Fall geschrieben. Dort hies es, dass die Frau an einer schweren Krankheit litt. Das Krankheitsbild muss also nicht zwingend mit der Schwangerschaft zu tun gehabt haben. Ist natürlich aber für die Medien viel geiler eine solch bluttriefende Tragödio zu vermarkten. Man sieht dass an manchem Kommentar. Die Zielgruppe für so etwas ist ganz klar definiert. Mein Mitgefühl den Hinterbliebenen - trotz allem...
sausewindxxl (05.09.2008, 16:09 Uhr)
@johnniedeamonic
Für tausende von verhungernden Kindern ist wohl kaum die katholische Kirche verantwortlich, sondern korrupte Politiker,die Millionen von "Entwicklungshilfe"-Geldern für S-Klasse, Einkaufsbummel in London und edle Nutten ausgeben, während ihre eigenen Landsleute verhungern! Die diversen christlichen Missionen heilen jeden Tag unzählige kranker Menschen und leisten einen massiven Beitrag zur Unterstützung dieser armen Menschen! Was tun SIE denn für diese Menschen, außer hier aus reiner Unwissenheit so einen geistigen Müll abzusondern?
Meerjungfrausbester (05.09.2008, 15:53 Uhr)
Sekte....

Das Wort "Sekte" wird heute nicht mehr nur im Wortsinne, sondern auch und vor allem umgangsprachlich gebraucht.
Natürlich möchte keine religiöse Gemeinschaft als Sekte bezeichnet werden, da der Begriff negativ behaftet ist. Eine EU Komission hat zur Sektenthematik 10 "Erkennungsmerkmale" einer Sekte festgelegt. Wenn mehr als 5 zutreffen, kann man berechtigterweise von einer Sekte sprechen. Bei den Zeugen treffen vom Prinzip her alle 10 Punkte zu:
http://www.sektenausstieg.net/index.php?option=com_content&task=view&id=125&Itemid=25
M.B.
friendly2004 (05.09.2008, 15:52 Uhr)
@MDry; Phil
mir war bisher bekannt, dass sie heute leben und es als wichtig erachten ihre missionstätigkeit durchzuführen. ich habe schon einige sagen hören "selbst wenn ich nicht auferstehe nach dem tod, dann ist mir das egal, ich diene heute gott und mache ihn bekannt".
warum kommt nichts über abtreibung? ... gute frage. ich denke, das ist für die menschen weniger wichtig. außerdem sieht man ja, dass die kath. und ev. kirche sofort über diese religionsgemeinschaft richtet. sie stellen die zj schlecht dar. das rückt sie automatisch in ein gutes licht.
und die meisten menschen gehen nach dem wind... eigentlich gehört es hier an dieser stelle lobend erwähnt, dass zj nicht abtreiben, weil mord. auch dienen sie nicht im krieg, wie schon erwähnt. die meisten haben einen biblischen tagesablauf, doch der großteil davon lässt sich wirklich von oben diktieren, was zu tun ist.
S-achte (05.09.2008, 15:30 Uhr)
Erwartung
Aber was erwartet man denn von jemandem, der nicht wissen will, zu faul ist oder mit dem, was er weiß nicht zufrieden ist und sich in glauben stürzt? Da ist das Tor für jedweden Schwachsinn weit offen und die Geschäfte können gemacht werden. Auch die Oligarchen im Vatikan mit ihren weltweiten Niederlassungen ernähren sich seit Jahrhunderten prächtig davon!
In dem Sinne: Bildung befreit!
MDry (05.09.2008, 15:27 Uhr)
Nachdenken II
Abgesehen von der Führungsriege der ZJ die die Mitglieder der Gemeinschaft manipuliert glauben die ZJ an das was sie sagen und vertreten das auch. Für sie ist das Leben nach dem (biologischen) Tod das wichtigste.
Aus dem Grund nahmen die ZJ im 2WK eher den Platz vor dem Exekutionskommando, als die Waffe in die Hand. Nach welchen Maßstäben sollen wir das beurteilen?
WIR, meistens Christen mit dem Gebot „Du sollst nicht Töten“.
Necros (05.09.2008, 15:27 Uhr)
Darwin Award-Kandidatin
Wer zu blöd oder fanatisch ist, um am Leben zu bleiben, stirbt halt. Jetzt ist sie halt im Himmel, wo sie doch sowieso hin wollte. Viel Spaß da!
 
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