stern.de für unterwegs
. .
Panorama-Nachrichten
RSS Mobil Wetter stern.de Blogs Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Günther Jauch
sternTV - Information und Unterhaltung mit Günther Jauch

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

 
22. Juni 2009, 14:34 Uhr

Schneewittchen und ihr schwarzer Prinz

Sie hatten ihre bizarren Sehnsüchte im Netz ausgetauscht, ein Sadomaso-Szenario verfasst. Bei ihrem ersten Treffen erwürgte Michael F. die Gespielin - ein Unfall, sagt der angesehene Wissenschaftler. Jetzt aber steht er wegen Mordes vor Gericht. Von Dieter Krause und Werner Mathes

Zoom
SM, Sadomaso, Spiel

Im früheren Pförtnerhäuschen der Heilstätten in Beelitz hatte Michael F. eine Ferienwohnung gemietet. Hier traf er sich mit Anja P. am 26. Juli 2008© Gerhard Westrich

An jenem Wochenende im Juli sollte es endlich passieren. Sie hatten sich übers Internet kennengelernt, wochenlang miteinander gechattet und ihre erotischen Fantasien und Sehnsüchte ausgetauscht. "Was ich am liebsten tun würde?", fragte er einmal. "Dich überraschend nehmen. Dich wehrlos machen. Fesseln. Dir die Augen verbinden." Sie antwortete: "Ich liebe es, die Augen verbunden zu bekommen." Schrieb weiter: "Hm. Musst du dir Augenbinden mitnehmen." Und konnte es kaum erwarten: "Ich freu mich aufs Wochenende irgendwie." Sie zählten die Tage und träumten von himmlischen Nächten.

Aber es war nicht der Himmel, der sie erwartete, sondern die Hölle.

Am 28. Juli vergangenen Jahres fand die Polizei gegen zwölf Uhr mittags die unbekleidete Leiche der 20-jährigen Anja P. im Obergeschoss eines Ferienhauses in Beelitz-Heilstätten, südwestlich von Potsdam. Die junge Frau war erwürgt worden. Kurz zuvor hatte man den mutmaßlichen Täter Michael F., 38, verwirrt und angetrunken in einem nahe gelegenen Waldstück entdeckt. Sein Handy war geortet worden, nachdem er mehrere Bekannte über ein Unglück informiert hatte, bei dem seine Freundin ums Leben gekommen sei - nun wolle auch er sterben. "Es hat doch so gut angefangen", stammelte er im Streifenwagen, "sie hat mich verstanden, ich habe sie verstanden." Und heulte: "Ich habe sie doch so geliebt - jetzt ist sie tot."

30 Sekunden lang gewürgt

Wegen Mordes und Störung der Totenruhe muss sich Michael F. nun vor dem Landgericht Potsdam verantworten. Dem aus Mainz stammenden Paläontologen wird vorgeworfen, die junge Frau beim Sex mindestens 30 Sekunden lang gewürgt zu haben, um seinen Geschlechtstrieb zu befriedigen. Nach ihrem gewaltsamen Tod soll er sich noch an ihrem Leichnam vergangen haben.

In diesem Prozess wird es vor allem darum gehen, ob Michael F. die junge Anja P. tatsächlich vorsätzlich umgebracht hat, wovon die Anklage überzeugt ist - oder ob sie bei einem riskanten erotischen Rollenspiel unbeabsichtigt gestorben ist, wie F. und sein Potsdamer Anwalt Matthias Schöneburg es darstellen. "Sie hatten sich einvernehmlich darauf geeinigt, dass er sie würgt", behauptet Schöneburg, "aber dann ist das aus dem Ruder gelaufen - ihren Tod hat mein Mandant nicht gewollt."

Das Gericht wird deshalb genauestens die Umstände dieses Todesfalls prüfen müssen. Es wird sich mit einer illustren Szene aus Hobbyfotografen und -models beschäftigen müssen, für die das teilweise verfallene Architekturensemble der ehemaligen Lungenheilstätten eine beliebte Motivkulisse geworden ist. Wo sich vor allem Mitglieder der Gothic-Community treffen mit ihrer Faszination für alles Dunkle und Morbide, aber auch "Geocacher", die mit GPS-Geräten auf moderne Schnitzeljagden gehen, oder Geisterjäger, die in den leeren Hallen und unterirdischen Katakomben die Stimmen Verstorbener hören wollen.

Außergewöhnliche Sexpraktiken

Man wird sich mit außergewöhnlichen Sexpraktiken auseinandersetzen müssen - nicht nur mit Leder- und Stiefelfetischismus, sondern auch mit Atemreduktion, bei der durch Strangulationstechniken rauschhafte Orgasmen provoziert werden sollen. Mit einer fremden Welt also, in der die angehende Speditionskauffrau aus Zossen und der angesehene Projektleiter am renommierten Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main immer wieder eingetaucht sind, um zu suchen, was sie im bürgerlichen Leben offenbar nicht fanden.

Nach den wochenlangen Chats im Internet standen sie sich zum ersten Mal am späten Nachmittag des 26. Juli gegenüber, auf dem Parkplatz eines der ehemaligen Pförtnerhäuser der Heilstätten, in dem F. eine kleine Ferienwohnung angemietet hatte. Anja P. war besudelt mit Kunstblut. Sie hatte an diesem Samstag gerade ein "Splatter-Shooting" auf dem Gelände hinter sich, eine Fotosession mit zwei anderen Models für einen befreundeten Fetischfotografen. In der Szene war Anja P. als "Nesthel" bekannt, Michael F. fotografierte dort als "Cly Bawn".

Nachdem sie geduscht hatte, kehrten die beiden zum Ort der Fotosession zurück - nach Zeugenaussagen bereits vertraut und verschmust. "Ich und Anja haben uns da schon das erste Mal berührt", wird F. später zu Protokoll geben, "wir mussten uns zusammenreißen, wir wollten ja die Spannung halten." Er zeigte ihr noch einen verwahrlosten alten Theatersaal, wo er sie am nächsten Tag fotografieren wollte.

Halsband und Nachthemd

Im Schlafzimmer der Ferienwohnung legte sie dann, so F. später, ihr ledernes Halsband mit dem silbernen Ring um und zog sich ein weißes Nachthemd an, das er bei H&M besorgt hatte. Auf dem Doppelbett band er ihr ein Tuch um die Augen. "Wir küssten uns, und wir kratzten uns gegenseitig." Es habe sie sehr erregt, als er sie in den Hals biss und ein wenig an ihrem Lederband zog: "Sie hat sich dann von sich aus gegen das Halsband gestemmt."

Und dann habe sie ihm ihre Fantasien offenbart. "Sie wollte entführt und vergewaltigt werden", sagte F. seinen Vernehmern. "Sie meinte, dass ich dann morgen früh über sie herfallen und so tun solle, als wenn ich sie umbringe." Dass sie im Bett mit einer Pfanne auf den Kopf geschlagen und dann gewürgt werden wollte. Sie vereinbarten, wie es bei solchen Praktiken üblich ist, ein Alarmsignal: Wenn sie dreimal mit der Hand aufschlagen würde, müsste er aufhören. "Danach sollte ich ihr das Kleid aufschneiden und sie vergewaltigen, also mit ihr schlafen."

Gefunden in ... Stern Stern
Ausgabe 17/2009

  zurück
1 2
KOMMENTARE (10 von 13)
 
Blacky007 (25.04.2009, 18:44 Uhr)
@Zuechter
Und was hätte eine Chatkontrolle in diesem Fall gebracht???
-
Atemreduktion hat nicht eine Sekunde etwas mit Todessehnsucht zu tun! Für den Bottom entsteht auf diese Weise eine Art körperlicher Euphorie und Gefühl der Leichtigkeit, welcher durch den Sauerstoffmangel im Gehirn ausgelöst wird. Es ist eher wie ein schöner Rausch und ist mehr als Lichtjahre von Todessehnsucht entfernt.
-
Einem erfahrenen SMer wäre dies nicht passiert, da er nicht nur auf das Zeichen seines Bottoms gewartet hätte, sondern von der ersten Sekunde an die Augen seines Gegenübers kontrolliert hätte.
-
Es ist immer wieder erstaunlich, dass sich Menschen zu Themen äußern, von denen sie keine Ahnung haben; hauptsache Mund aufgemacht und Blödsinn dahergeredet...
Zuechter (25.04.2009, 17:48 Uhr)
wer spürt noch was?
wer es nötig hat Todesspielchen zu spielen um einen größeren Kick zu bekommen gehört eindeutig auf die couch. Unverantwortlich, wie Eisenbaer versucht das zu verharmlosen und mit anderen Sportarten vergleicht. Aber in allen Sportarten gibt es Regeln und auch wer sich einen Kick durch Bungee oder Fallsschirmspringen holen will muss darauf vertrauen, dass die Bestimmungen eingehalten werden, wer garantiert die beim BDSM? Das Mädchen war einfach zu dumm sich auf sowas einzulassen, der mann ist einfach ein Mörder und es ist total sadistisch zu sagen das war halt ein Unfall. Ich sag nur Chatkontrolle
107Summer (25.04.2009, 15:22 Uhr)
Jo, pervers
sind die Menschen, die immer allen anderen ihre Sichtweise aufzwängen wollen, ganz besonders pervers finde ich daher Vegetarier. An Sexualhandlungen die im gegenseitigen Verständnis praktiziert werden, ist natürlich nichts auszusetzen. Ich bin zwar nicht in der SM Szene aktiv, kenne aber einige sehr nette und freundliche Menschen, die es praktizieren. Da ich nicht voreingenommen bin, habe ich mich darüber aus erster Hand informieren lassen und kann nur sagen, harter SM ist wirklich nur was für erfahrene Leute bzw. Anfänger sollten sich erst langsam herantasten und das am besten im Zusammenspiel mit erfahrenen Partnern.
Tja, wie Eisenbear schon schrieb: Die Beiden haben so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte.
Schön finde ich es übrigens, dass unsere christlichen Taliban es nicht auslassen können, auch hier ihren Senf kund zu tun. Das zeigt uns immer wieder, das wir gar nicht so weit entfernt von den Steinzeit-Afghanen sind, manche leben mitten in der Nachbarschaft und gehen jeden Sonntag in die Kirche.
MarthaMuse (25.04.2009, 15:01 Uhr)
kurze Anfrage an die Redaktion
Warum werden seit Tagen keinerlei Kommentare von mir veröffentlicht? Eine Begründung wäre doch mal ganz angebracht.
Blacky007 (25.04.2009, 14:51 Uhr)
@Rubicon / @arniston1
Okax:); gebe IHnen ja Recht - das Essen von Tieren findet niemals im gegenseitigen Einverständnis statt, aber die Fleisch(fr)esser waren vor den Vegetariern am Start..., somit ist eine Ernährung auf rein pflanzlicher Basis, wohl eher etwas andersartig...:)
-
Ist Sex im Allgemeinen nicht sowieso weit von der Fortpflanzung entfernt?
-
Sex dient wohl generell mehr dem Spass als der Fortpflanzung oder haben Sie nur Sex, wenn Sie ein Kind zeugen wollen? :)
-
@arniston1
-
Eisenbärs Ausführung ist durchaus lesenswert und stimmig. Der "Täter" mag vielleicht unerfahren und überfordert gewesen sein, aber ihn als Penner zu defarmieren ist mehr als deplatziert.
confused (25.04.2009, 14:40 Uhr)
@Millhouse73
Pervers ??? Pervers ist eher das sie den in den Knast sperren wollen und da das ja Pervers ist, Ihre Partnerin/Partner wohl den langweiligsten Sex (Missionarsstellung) der Welt seit Jahren hat. Es gibt eben Menschen die ihr Leben nicht nur träumen sondern auch Leben. Danke für die Ausführliche Beschreibung Blacky (lach wir begegnen uns wohl heute öfter) erspare ich sie mir.
Schönes We allen.
arniston1 (25.04.2009, 13:08 Uhr)
@Eisenbaer
ähh?
wie kann ein mensch über so eine scheiss so ein langen bericht schreiben, dann noch über so einen penner.
haben sie keinen friseur ?
Rubicon (25.04.2009, 13:05 Uhr)
"pervers"
@Blacky007:
Wo bitte wird das Essen von Fleisch "im gegenseitigen Einverständnis" vollzogen? In der Tat gestattet Ihre Argumentation es doch dem Vegetarier, das Fleisch(fr)essen beim Menschen als pervers zu bezeichnen.
Ich bin nicht sicher, wie "pervers" genau definiert ist, aber ich denke, dass diese Sexpraktiken tatsächlich sehr von der natürlichen Fortpflanzung entfernt sind und diese Bezeichnung durchaus verdienen. Was nicht heißen soll, dass ich das verurteile, mir stößt nur schon wieder diese Wertung des Wortes "pervers" unangenehm auf.
Eisenbaer (25.04.2009, 11:44 Uhr)
Kontrolle
Es ist alles eine Frage der Kontrolle. Mindestens einer der Beteiligten muss die Kontrolle bewahren. Leute, die man nicht kennt, kann man nicht einschätzen. Monate langes Chatten hat nichts mit "kennen lernen" zu tun, sondern zeigt allenfalls die Fantasiewelten der Beteiligten auf. Nichts an einem Chat ist real. Und ich würde mich niemals, NIEMALS mit einer wildfremden Partnerin in eine solche Situation begeben, ohne nicht mindestens ein oder zwei vertraute Personen im gleichen Raum zu wissen. Und für den Anfang sollte man sich auf eher harmlose Spielereien beschränken. Das steigert außerdem noch die Lust, diese freiwillige Beherrschung der eigenen Triebe. Um dieselben wirklich auch nur Ansatz weise ausleben zu können, sollte man sich besser jahrelang kennen und verstehen.

Die beiden haben aber alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte. Oder aber einer der beiden sagt die Unwahrheit. So oder so klingt alles nach einem total überfordertem Amateur der mit den älteren, erfahreneren Akteuren in einer Liga spielen wollte, ohne aber dafür das geistige Rüstzeug hatte und auch niemals die Kontrolle über die eigenen Triebe erlernt hatte. Typen (es sind fast nur Männer), die letzeres nicht erlernt haben, aber trotzdem "mitspielen" willen haben meist starke psychotische Züge und gehören meistens eher weggesperrt, als dass man ihnen Raum geben dürfte, dass sie ihre Fantasien ausleben dürfen.

Es ist schon sehr bezeichnend, das die junge Frau gerade 20 Jahre alt war und damit zu den sehr unerfahrenen dummen Schafen zu zählen war. Sich mit solchen einzulassen sollten nur sehr erfahrene Herren und Meister wagen, die notfalls auch die junge Frau wieder auf den Boden der realen Welt zurückbringen können. Ein unerfahrener Amateur ist hier schnell überfordert und sollte hier schon aus Eigenschutz die Finger (und alles andere) von der Frau lassen. Solche "Spielchen" enden ansonsten fast immer tragisch, fehlen Kontrollpersonen.

Und @Millhouse73: Es ist ganz und gar nicht pervers. Sie haben eine schlechte Fantasie. Hier werden nur die Träume aller Beteiligten in einer fest umrissenen kleinen Welt und unter wirkungsvoller Kontrolle ausgelebt. Die wirklich Gefahr geht nur von Amateuren aus. Sie z.B. dürften hierbei gar nicht gleich mitmachen, sondern allenfalls mal ein wenig in diese Welt hineinschnuppern. Erst wenn man Vertrauen zu Ihnen gefasst hat, geht es weiter. Wenn nicht, dann war es das für Sie. Das ist ganz so ähnlich wie orientalische Kampfsportarten, nur wer einen hohen Rang hat, darf sich mit den Meister und Meisterinnen "in den Fight" begeben. Zuvor aber ist Lernen angesagt... ;-))
Blacky007 (25.04.2009, 11:16 Uhr)
Millhouse73 -wie arm!
Ich bin bekennender BDSMer und kann über Ihren unqualifizierten Kommentar nur den Kopf schütteln! Nur Ahnungslose, denen es an Sichtweite mangelt, bezeichnen BDSM als "pervers".
-
Pervers ist eine Handlung, bei der mit einer Person Dinge gegen deren Willen geschehen. Sobald beide diese Handlung im gegenseitigen Einverständnis vollziehen, ist es alles andere als „PERVERS“!
-
Nur weil Sie sich mit einer etwas engstirnigen Betrachtung der Welt, diese nicht vorstellen können, muss es noch lange nicht abartig sein. Wie viele Vegetarier finden es denn „pervers“, dass andere Menschen tote Tiere essen? Dabei ist das Essen von Fleisch seit Ewigkeiten, das Normalste der Welt.
Gerade BDSMer handeln nach den Prinzipien „safe, sane and consensual" und alles wird im Vorfeld genau abgesprochen. Nichts geschieht, was der andere nicht auch möchte. Alls wird besonnen vorbereitet, aber es schleißt Unfälle dennoch nie ganz aus.
Sicher ist Atemreduktion ein sehr gewagtes Spiel, bei dem es immer wieder einmal zu Unfällen kommt und die auch mal tödlich enden. In diesem Fall wäre es auch „pervers“
auf Berge zu klettern, denn auch dort enden einige Klettertouren tödlich. Auch Autofahren müsste als „pervers“ bezeichnet werden, denn auf den Strassen sterben zigtausendfach mehr Menschen, als bei allen BDSM-Spielen.
MEHR ZUM ARTIKEL
Geständnis Mädchen angefahren und vergewaltigt

Zunächst hatte alles nach einem Unfall mit Fahrerflucht ausgesehen. Doch die Polizei in Ostwestfalen ließ nicht locker. Jetzt hat sich ein schlimmer Verdacht bestätigt: Ein 30-jähriger Mann gab zu, eine 13-Jährige absichtlich angefahren zu haben, um sie danach sexuell zu missbrauchen. mehr...

Familiendrama 16-Jähriger soll kleinen Bruder ermordet haben

In einem Haus im hessischen Wembach-Hahn ist ein toter sechsjähriger Junge entdeckt worden. Offenbar wurde er von seinem älteren Bruder getötet. Die Polizei stellte ihn in einem nahen Waldstück. mehr...

 
stern.de in Social Networks
 
Mobil
 
Widgets
 
 
Adobe Flash Player