Schwester aus Kates Klinik starb nicht durch Fremdverschulden

7. Dezember 2012, 19:44 Uhr

Die Medien spekulieren über Selbstmord, Scottland Yard hält sich bedeckt. Sicher ist laut Polizei aber: Die Schwester, die in Kates Klinik Opfer einen Trickanrufs wurde, starb nicht durch fremde Hand.

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Herzogin Catherine mit Prinz William beim Verlassen der Klinik. Das Prinzenpaar hat "tief traurig" auf den Tod der Krankenschwester reagiert.©

Nach dem Tod der Krankenschwester, die auf den Trickanruf in der Klinik der schwangeren Herzogin Kate hereingefallen ist, haben die Ermittler erste Details bekanntgegeben: Der Leichnam sei am Freitagmorgen in einer Wohnung in der Nähe des Krankenhauses entdeckt worden, teilte Scotland Yard mit. Ein Fremdverschulden schlossen die Ermittler aus. Weitere Angaben zur Todesursache machte die Polizei nicht. Mehrere britische Medien spekulierten über einen möglichen Selbstmord. Sollte der Verdacht sich bestätigen, hätte die royale Medienhysterie nach Lady Di, der Ex-Frau von Prinz Charles, einen weiteren Menschen das Leben gekostet.

Das König-Edward-VII.-Krankenhaus hat unterdessen "mit großer Trauer" den Tod der Mitarbeiterin bestätigt. "Wir können bestätigen, dass Schwester Jacintha kürzlich Opfer eines Telefonstreichs im Krankenhaus geworden ist", hieß es in einer Mitteilung der Klinik. Das Krankenhaus habe ihr durch die schwere Zeit nach dem Streich vom Dienstag geholfen. Die Frau habe mehr als vier Jahre in der Klinik gearbeitet und sei eine "exzellente Krankenschwester" gewesen - "respektiert und beliebt" bei allen Kollegen. "Jeder hier ist schockiert."

"Zu keinem Zeitpunkt hat sich der Palast beschwert"

Prinz William und seine Frau Kate reagierten "tief traurig" auf die Nachricht, wie der St. James's Palace mitteilte. "Es wurde sich im King Edward VII Hospital zu jeder Zeit von jedem wundervoll um Ihre königlichen Hoheiten gekümmert - und ihre Gedanken und Gebete sind bei Jacintha Saldanhas Familie, den Freunden und den Kollegen in dieser sehr schwierigen Zeit."

Ein Sprecher des Palastes ergänzte auf Nachfrage: "Zu keinem Zeitpunkt hat sich der Palast bei dem Krankenhaus über den Vorfall beschwert. Im Gegenteil: Wir haben den beteiligten Krankenschwestern und dem Klinikpersonal zu jeder Zeit unsere vollste, von Herzen kommende Unterstützung angeboten."

Radiosender kündigt weitere Stellungnahme an

Zwei Moderatoren des australischen Radiosenders 2Day FM waren für den Telefonstreich verantwortlich. Sie hatten sich als Königin Elizabeth II. und Prinz Charles ausgegeben und sich bei der Krankenschwester nach dem Befinden von Kate erkundigt, die daraufhin Auskunft über das Befinden der 30-Jährigen gab. 2Day FM entschuldigte sich später über den Internetdienst Twitter bei der Herzogin für den Streich. Das Radiostück sei mit "guten Absichten" gemacht worden. Der Sender kündigte nun eine weitere Stellungnahme an.

Der werdende Großvater Prinz Charles war am Donnerstag von Journalisten auf den königlichen Nachwuchs angesprochen worden. Da hatte er über den Trickanruf gescherzt: "Woher wollen Sie wissen, dass ich kein Radiosender bin?"

Kate war wegen schwerer Schwangerschaftsübelkeit ins Krankenhaus eingeliefert worden. Am Donnerstag hatte sie die Klinik wieder verlassen können.

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