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Es ist eine der schlimmsten Katastrophen des Fußballs: Mehr als 70 Menschen sterben, rund 1000 werden verletzt, als die Situation nach einem Ligaspiel im ägyptischen Port Said eskaliert.
Seit über 30 Jahren graben Paläontologen schon in der Wüste Gobi nach Saurierskeletten, ein gutes Dutzend haben sie bereits entdeckt. Ein neuer Fund zeugt von einer Tragödie und zeigt, dass es auch unter den Sauriern Jugendcliquen gab.
Vom "Treffen der Vergeltung" war die Rede - und genau das wurde es. Ein Spitzenspiel der ägyptischen Liga eskaliert. Das Stadion wird zur Todesfalle für mehr als 70 Menschen. Szenen des Chaos im Stadion von Port Said.
Bei einer Massenpanik vor einem Hindu-Tempel im indischen Bundesstaat Rajasthan sind mindestens 140 Pilger ums Leben gekommen. Solche Tragödien sind bei religiösen Festen auf dem Subkontinent nichts Ungewöhnliches. Ebenso wenig wie die Weigerung der Behörden, ihre Mitschuld einzugestehen.
Seit 1980 ist die Zahl der an Diabetes mellitus verstorbenen Menschen um 29 Prozent gestiegen, berichtet das Statistische Bundesamt. Die Gründe: Übergewicht, Bewegungsmangel und falsche Ernährung.
Es gibt viele Orte, die man meiden kann im Irak. Aber wie überleben, wenn sich niemand mehr zum Einkaufen traut? Es gab viele "tödlichste Tage" im Irak in den vergangenen vier Jahren. Gestern war wieder so einer. 178 Menschen starben gewaltsam oder wurden tot aufgefunden, mindestens 122 allein in zwei Selbstmordanschlägen. Die Täter schlugen zu in Khalis, einer kleinen Stadt an der Strecke von Bagdad in den Norden, etwa 50 Kilometer nördlich von der Hauptstadt. Wenn Studenten aus Bagdad zu uns kommen, bin ich jedesmal heilfroh, wenn sie diesen notorisch gefährlichen Ort entlang der Strecke hinter sich haben. Bei einer seiner Fahrten durch Khalis, erzählte mir letzte Woche ein Besucher aus Bagdad, kurz bevor er sich auf den Weg zurück machte, habe er folgende Szene beobachtet: Vor ihm fuhr ein Auto mit vier Männern. Ein anderes Auto kam von der Seite, blockierte den Weg, heraus sprangen bewaffnete Männer, sie zogen die vier aus dem Auto und erschossen sie auf offener Straße. Dann wollten sie in ihrem Auto wieder davonfahren. Das sprang aber nicht mehr an. So standen sie auf der Straße, mitten im Ort, aber niemand unternahm etwas, niemand traute sich, ihnen näherzukommen, sie festzunehmen, sie anzugreifen. Schließlich kam ein weiteres Auto, sammelte die Bewaffneten auf und fuhr davon. Die Täter schlugen gestern außerdem zu auf dem Shalalmarkt in Shaab, einem armen Schiitenviertel in Bagdad. Shaab war eines der ersten Viertel in Bagdad, in denen mit dem neuen amerikanischen Sicherheitsplan die Lage verbessert werden sollte. (In Shaab kam im März vor einem Jahr auch der Reporter Kamal Anbar bei einer Razzia ums Leben) Nun starben bei dem Anschlag erneut mindestens 79 Menschen. In Khalis kamen die Mörder in mit Sprengstoff vollgepackten Autos, in Shaab mit Sprengstoffwesten. Der Zeitpunkt war besonders infam: Zum einen zählt der Donnerstag Nachmittag zu den geschäftigsten Zeiten auf irakischen Märkten - vor dem muslimischen Ruhetag, dem Freitag, machen die Menschen dringende Besorgungen, kaufen fürs Wochenende ein. Zum anderen sollen in Khalis kurz vor dem Anschlag Lastwagen von der Regierung mit den staatlichen Mehlrationen eingetroffen sein, zum ersten Mal seit sechs Monaten. Auch wenn die UN-Sanktionen nicht mehr in Kraft sind: Die Lebensmittelrationen, die es während des Oil-for-Food-Programms gab, werden immer noch geliefert - weil viele irakische Familien ohne diese kaum über die Runden kämen. Wegen der Sicherheitslage aber und aufgrund von Lieferschwierigkeiten werden sie vielerorts unregelmäßig ausgeteilt. In Khalis sollte es gestern endlich mal wieder soweit sein - die Bomben trafen also mal wieder die Ärmsten der Armen. In Bagdad meiden viele Menschen inzwischen Märkte und versuchen, ihre Einkäufe nur in der unmittelbaren Nachbarschaft, beim Krämer um die Ecke, beim Bäcker in der Nebenstraße zu decken. Aber auch der Krämer muß seinen Nachschub irgendwo kaufen. Was, wenn er vom nächsten Marktbesuch nicht mehr zurückkehrt?
Fehlende Fluchttore, zu kurze und zu steile Treppen sowie massive Bedenken beim Brandschutz: Fünf Monate vor Beginn der WM hat die Stiftung Warentest Gefahrenpotenzial in allen zwölf deutschen WM-Stadien angeprangert.
Vor fünf Jahren stürzte eine Concorde im Pariser Vorort Gonesse ab. 131 Menschen starben, und für den ehemaligen Star der Lüfte war es der Anfang vom Ende.
Obwohl U-Bahnen ein relativ sicheres Verkehrsmittel sind, kommt es immer wieder zu Unfällen mit Verletzten und Toten.
Der Genuss einer Limonade ist für einen Mitarbeiter des BASF-Werkes in Minden zur Todesfalle geworden. Das Getränk war mit Cyanid vergiftet worden. Inzwischen ist eine weitere Flasche mit Gift aufgetaucht.
Die Stahltüren waren verriegelt und Notausgänge gab es nicht: beim Brand in einem großen Textilladen auf den Philippinen sind mindestens 17 Menschen verbrannt.
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